PfadnavigationHomePS WELTAuto-News„Reifen können meist mehr als der Fahrer“Fragen an Cyriaque Echerin, Experte für Motorradreifen bei MichelinVeröffentlicht am 28.04.2026Lesedauer: 4 MinutenCyriaque Echerin, Experte für Motorradreifen bei MichelinQuelle: SP-X/Hanno BoblenzReifen für Reiseenduros müssen vieles leisten: lange Etappen auf Asphalt, sichere Haftung bei Nässe und gelegentliche Ausflüge ins Gelände. Doch wie viel Offroad steckt wirklich im Bedarf der meisten Fahrer? Ein Gespräch über sinnvolle Kompromisse.SP-X/Siena. Reiseenduros stehen für maximale Freiheit, doch genau diese Vielseitigkeit stellt hohe Anforderungen an die Bereifung. Viele Fahrer überschätzen den Bedarf an Offroad-Tauglichkeit. Oder sie scheuen Schotterpassagen, weil sie mit dem losen Untergrund nicht klarkommen. Cyriaque Echerin, Marketingleiter für Trailreifen bei Michelin, erklärt, worauf es bei der Reifenwahl wirklich ankommt.
Frage: Welche Reifen empfehlen Sie Fahrern, die überwiegend auf der Straße unterwegs sind, aber gelegentlich auch ins Gelände abbiegen?Antwort: Für diesen sehr typischen Einsatz empfehlen wir klar einen Reifen mit einer 80:20-Ausrichtung. Der hat seine Stärken auf der Straße, bietet aber gleichzeitig genug Reserven, um auch Schotterpisten oder unbefestigte Wege sicher zu befahren. Für viele Reiseenduro-Fahrer ist genau das der ideale Kompromiss, weil sie im Alltag auf Asphalt unterwegs sind, sich aber die Freiheit erhalten möchten, auf Reisen spontan auch andere Wege zu erkunden. Es geht weniger darum, extreme Offroad-Passagen zu fahren, sondern darum, sich nicht einschränken zu müssen.






