Es fehlt jetzt nur noch, dass Tomaso Duso sich die Haare rauft. Wenn es um das Beschaffungswesen der Bundeswehr mit seinen rund 12 000 Mitarbeitern geht, kommt er an Grenzen. Und so platzt es dann aus dem Chef der Monopolkommission heraus. „Also ich bin Italiener, ich wohne seit 30 Jahren in Deutschland – aber da ist immer noch diese deutsche Obsession: Es muss alles von Anfang an perfekt sein.“ Man schreibe erst mal 500 Seiten Anforderungen an ein Produkt, aber so bekomme man nicht die Flexibilität und Schnelligkeit, die es für ein völlig verändertes Kriegsbild brauche.
Monopolkommission warnt vor Monopolen in der Rüstungsindustrie
Über Jahrzehnte haben sich zwischen Bundeswehr und Industrie große Abhängigkeiten entwickelt - und jetzt wo Geld ohne Ende ausgegeben wird, fürchten die Wettbewerbshüter Schaden für die Steuerzahler.








