Bundeswehr in Litauen: Der Sand als momentan größter Gegner
Ein Dienst in Litauen könnte bei der Bundeswehr bald Pflicht werden, kündigt der Verteidigungsminister an. Eine Übung zeigt, worum es dabei gehen könnte.
Stets übungsbereit: Verteidigungsminister Boris Pistorius begutachtet das Bundeswehr-Manöver in Litauen von einem Radpanzer aus
dpa/Kai Nietfeld
Mit Nachdruck wiederholt der General, dass hier nichts simuliert wird. „Sie sind Zeuge einer Übung der Panzerbrigade 45“, sagt Christoph Huber und deutet mit dem Pfeilstock auf die überdimensionale Karte, die vor ihm liegt. Nur wenige Kilometer von der belarussischen Grenze entfernt, lässt er die in Litauen stationierte Bundeswehr-Brigade zum ersten Mal den Einsatz proben: mit einer Gefechtsübung, bei der auch scharf geschossen wird.














