Berlin schwitzt. Bis zum Wochenende klettern die Temperaturen über 30 Grad, in der Spitze Richtung 35. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor starker Wärmebelastung.Zwei Fragen stellt sich gerade fast jeder. Soll man die Fenster aufreißen oder besser geschlossen halten? Und ist die Klimaanlage am Ende ein Gesundheitsrisiko?Die Antworten sind eindeutiger, als viele glauben.
Tagsüber gilt: Fenster zu
Es klingt unlogisch, ist aber die wichtigste Regel an Hitzetagen. Solange es draußen heißer ist als drinnen, bleiben die Fenster geschlossen.Jeder Luftzug von außen schleppt nur warme Luft herein. Wer um 14 Uhr lüftet, heizt sich die eigenen vier Wände regelrecht auf.Die kühle Nachtluft ist dabei Ihr wichtigster Verbündeter. Die gilt es, in der Wohnung zu halten.
Nachts und frühmorgens: Durchlüften
Sobald die Außentemperatur unter die Innentemperatur fällt, sollten alle Fenster weit auf sein. Meist ist das spätabends, in der Nacht und in den frühen Morgenstunden so.In Berlin sinken die Werte derzeit nachts auf 15 bis 19 Grad, in manchen Nächten bleibt es sogar darüber. Jedes Grad zählt. Wer vor 7 Uhr morgens kräftig durchzieht, holt sich Kühle für den ganzen Tag ins Haus.Am wirksamsten ist Querlüften: gegenüberliegende Fenster gleichzeitig öffnen, damit die Luft komplett durch die Wohnung zieht.














