Seit bald zwei Wochen hat er die weltgrößte Bühne für sich. Gianni Infantino düst von Spielstätte zu Spielstätte bei dieser Mega-WM, zwei Partien pro Tag will er möglichst erwischen. Was oft auch gelingt, dank einer leicht anrüchigen Gabe des Emirats Katar, die aber natürlich – wer will schon die Compliance aufwecken – als fixer Bestandteil eines Sponsoring-Pakets deklariert wird: ein Privatjet, dessen Gebrauch allein dem Fifa-Präsidenten vorbehalten ist. Eine Menge Ärger hatte Infantino in der Vergangenheit mit seinem Privatflieger-Geprotze, es gab zeitweilig sogar Strafermittlungen dazu. Jetzt ist der Jet halt ein offizieller Marketingbeitrag.
Wahlkampf bei der Fifa: Gianni Infantino ist nervös, das macht ihn gefährlich
Bei der WM düst Gianni Infantino im Privatjet von Stadion zu Stadion. Dort führt er knallharten Wahlkampf – und lässt Intrigen lancieren.










