Ein paraguayischer Spieler sah gegen die Türkei rot, weil er mit der Hand vor dem Mund etwas zu einem Gegenspieler sagte. Kommentator Jorge Vera rastete aus und beleidigte den Schiedsrichter und Fifa-Präsident.

23.06.2026, 10.46 Uhr

Miguel Almirón nach seinem Platzverweis gegen die Türkei

Ein Radiokommentator aus Paraguay hat seine Akkreditierung für die Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada verloren, weil er beim Spiel der Paraguayer gegen die Türkei eine wütende Schimpftirade gegen den Schiedsrichter, den Weltverband Fifa sowie dessen Präsidenten Gianni Infantino geäußert hat. Der Mann heißt Jorge Vera, er arbeitet für den Sender ABC in Paraguay.

Auslöser für Veras Wutausbruch war eine besondere Rote Karte, die den paraguayischen Spieler Miguel Almirón traf. Der Mittelfeldspieler von Atlanta United hatte etwas zu einem Gegenspieler gesagt, dabei aber die Hand vor seinen Mund gehalten. Im Profifußball ist das gängig, bei dieser WM aber durch eine neue Regel verboten. Dadurch soll verhindert werden, dass Spieler sich gegenseitig auf diskriminierende Weise beschimpfen.