Medien: Wieder Ölterminal auf der Krim attackiertDie Ukraine hat Medienberichten zufolge abermals strategisch wichtige Objekte in der russischen Schwarzmeerregion Krasnodar und auf der von Moskau annektierten Halbinsel Krim angegriffen. Getroffen worden seien dabei auch ein Ölterminal und ein Öldepot nahe der Großstadt Kertsch im Osten der Krim, berichtete das Internetportal „Ukrajinska Prawda“. Auf der gegenüberliegenden Seite der Meerenge wurde demnach mit dem Hafen Kawkas im Gebiet Krasnodar ebenfalls eine schon früher attackierte Anlage erneut unter Beschuss genommen.Offiziell gibt es bislang keine Bestätigung für die Angriffe. Das russische Verteidigungsministerium meldete lediglich den Abschuss von insgesamt 143 ukrainischen Drohnen, ohne Angaben zu den Folgen zu machen. In sozialen Netzwerken kursierende Bilder und Videos zeigen Explosionen und Feuer in der Nacht und dunkle Rauchwolken am Morgen. Die Flughäfen von Krasnodar und Sotschi waren stundenlang für den Flugverkehr gesperrt. Auf der Krim landen seit Beginn des vor mehr als vier Jahren von Kremlchef Wladimir Putin befohlenen Kriegs gegen die Ukraine ohnehin keine Passagierflugzeuge mehr. Russische Angriffe auf die UkraineRussland hat die Ukraine in der Nacht zum Dienstag mit 135 Drohnen angegriffen. Davon hätten 118 abgewehrt werden können, teilte die ukrainische Luftwaffe am Morgen mit. Man habe 13 Einschläge von Drohnen registriert. Am Montagabend waren bei einem Luftangriff im Gebiet Dnipropetrowsk laut Behördenangaben eine ältere Frau getötet und neun Menschen verletzt worden. In Sumy, im Nordosten der Ukraine, wurden Behördenangaben zufolge sechs Gleitbomben bei einem Angriff auf ein Industriegebiet eingesetzt. Dabei wurde demnach auch ein Bus getroffen, der Fahrer schwer verletzt.Sabrina FrangosUkraine: Sechs Verletzte nach russischen LuftangriffenBei russischen Luftangriffen auf die Ukraine wurden nach Angaben lokaler Behörden in der Nacht sechs Menschen verletzt. Zuvor waren bei einem ukrainischen Angriff auf ein Werk für Raketenelektronik in der russischen Grenzregion Woronesch laut des dortigen Gouverneurs fünf Menschen getötet und Dutzende verletzt worden.Sabrina FrangosRussland: Mit Raketen bestückte Tu-160-Bomber absolvieren Testflug über BarentsseeRussische mit Raketen bestückte Bomber vom Typ Tu-160 absolvieren nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau derzeit einen 16-stündigen Flug über der Barentssee und dem Europäischen Nordmeer. Der Routineflug in der neutralen Zone umfasse auch einen Test zur Luftbetankung, teilt das Ministerium auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Die Maschinen werden nach russischen Angaben von MiG-31-Kampfjets begleitet und zeitweise von ausländischen Kampfflugzeugen eskortiert. Um welche Länder es sich dabei handelt, wird nicht mitgeteilt. Im Norden grenzt Russland an die Nato-Mitglieder Norwegen und Finnland.Sabrina FrangosUkraine: Luftalarm in Kiew – Drohnenangriff auf CharkiwIn der ukrainischen Hauptstadt Kiew haben die Behörden Luftalarm ausgelöst und die Bevölkerung aufgerufen, Schutzräume aufzusuchen. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte in der vergangenen Woche vor einem massiven russischen Angriff gewarnt. Die zweitgrößte ukrainische Stadt Charkiw wurde nach Angaben von Bürgermeister Ihor Terechow in der Nacht mit Drohnen und zwei Raketen angegriffen. Dabei sei eine Frau verletzt worden, teilt er auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit.Pistorius will notfalls Soldaten für Litauen verpflichten Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat versichert, dass die deutsche Panzerbrigade in Litauen mit 4.800 Soldaten bis Ende 2027 voll einsatzfähig sein wird. Bei seinem Besuch der ersten Übung der Truppe in Pabrade nahe der Grenze zu Belarus betonte er, dass er Soldaten zum Einsatz an der Ostflanke der NATO verpflichten werde, falls sich in Spezialbereichen nicht genug Freiwillige melden. „Die Einsatzbereitschaft hat höchste Priorität“, betonte er. In einem ARD-Interview war er bereits vor seiner Reise konkret geworden: Man gehe derzeit davon aus, dass „90, 95 Prozent wahrscheinlich freiwillig kommen werden“.Die Stationierung der Panzerbrigade in Litauen wurde von der Bundesregierung als Reaktion auf die wachsende Bedrohung durch Russland zugesagt. Sie gilt als zentrales Element zur Stärkung der NATO-Ostflanke und soll zur Abschreckung und Verteidigung des Bündnisgebiets beitragen. Die künftig 4.800 Soldaten des Kampfverbands sollen von 200 zivilen Mitarbeitern unterstützt werden. Bislang sind rund 1.800 Angehörige der Bundeswehr in Litauen stationiert. Nach Angaben des Verteidigungsministers haben sich bisher alle freiwillig entschieden, in den Auslandseinsatz zu gehen. Engpässe könnten aber vor allem in Spezialbereichen wie Technik, Logistik oder der ABC-Abwehr entstehen, sagte er der ARD. Dort sei der Kreis möglicher Bewerber deutlich kleiner als bei den Kampftruppen. Sollten die Freiwilligenzahlen nicht ausreichen, gebe es zunächst Personalgespräche. „Und im Zweifel wird dann auch eine Verpflichtung ausgesprochen“, sagte Pistorius. Russland: Ukraine bedroht Souveränität von Belarus Die russische Regierung wirft der Ukraine vor, die Souveränität ihres engen Verbündeten Belarus zu bedrohen. Es gebe jedoch keinen Zweifel daran, dass die Führung in Minsk in der Lage sei, sich selbst zu verteidigen, erklärte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte Belarus mit Maßnahmen gedroht, sollte das Land nicht umgehend militärisches Gerät abziehen, das Russland nach seinen Worten zur Koordinierung von Angriffen auf die Ukraine nutzt. Der russische Staatschef Wladimir Putin und der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko würden die Äußerungen Selenskyjs besprechen, kündigte Peskow an. Berlin: E5-Treffen findet trotz Starmer-Rücktritts am Mittwoch statt Trotz des Rücktritts von Großbritanniens Regierungschef Keir Starmer soll ein für Mittwoch angekündigtes Treffen der sogenannten E5-Gruppe zur Unterstützung der Ukraine in Berlin abgehalten werden. „Wir gehen davon aus, dass es wie geplant weiter stattfinden kann“, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Montag vor Journalisten. Bei dem Treffen will Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit seinen Kollegen aus Großbritannien, Italien, Frankreich und Polen in Berlin zusammenkommen. Mit Starmer habe die Bundesregierung in Großbritannien „immer einen verlässlichen und engen Partner gehabt in außenpolitischen und gerade die Ukraine betreffenden Fragen“, sagte Kornelius mit Blick auf den Rücktritt am Montagvormittag in London. Bei dem für Mittwoch in Berlin geplanten Treffen der E5-Staaten soll es um die weitere Unterstützung der Ukraine durch die europäischen Partner im russischen Angriffskrieg gehen. Nato-Generalsekretär Mark Rutte soll per Video zu dem Treffen zugeschaltet werden, das Teil der Vorbereitungen auf den Nato-Gipfel im Juli in Ankara ist. Nach ukrainischen Angriffen: Ferienlager auf der Krim gestoppt Die Behörden auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim haben wegen ukrainischen Angriffen auf Versorgungswege und einer schweren Treibstoffkrise alle Ferienlager geschlossen sowie den Tourismus ausgesetzt. Seit Sonntag haben die Tankstellen auf der Krim den Verkauf von Benzin und Diesel an Privatpersonen und Unternehmen komplett eingestellt. Gouverneur Sergej Aksjonow begründete die Schließung der Ferienlager und die Unterbrechung des Tourismus bis zum 1. September am Montag auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit der öffentlichen Sicherheit. Die Regierung in Moskau erklärte, man bemühe sich, die Auswirkungen der gestörten Treibstofflieferungen auf der Krim zu begrenzen. Ukrainischer Angriff auf russische RaketenfabrikDas ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben eine Fabrik für Raketenelektronik in der russischen Oblast Woronesch getroffen. Bei dem Angriff seien luftgestützte Marschflugkörper zum Einsatz gekommen, teilte der Generalstab in Kiew mit. Das Werk sei wichtig für die russische Rüstungsproduktion. Der Gouverneur von Woronesch, Alexander Gussew, meldete Schäden an nicht näher bezeichneten Produktionsanlagen sowie drei Verletzte. Darüber hinaus seien die Fassaden mehrerer Wohnblocks und eine Reihe von Autos zu Schaden gekommen, schrieb er. Die russische Flugabwehr habe mehrere Angriffe abgefangen. Gussew gab keine Details zu dem Unternehmen bekannt. Medienberichten zufolge handelt es sich um eine Fabrik, in der Transistoren und andere Elektronikbauteile hergestellt werden. Diese sollen auch für den Bau von Marschflugkörpern genutzt worden sein, die Russland bei seinen Angriffen auf ukrainische Städte einsetzt. Die in sozialen Netzwerken kursierenden Bilder und Videos deuten auf schwere Schäden am Werk hin. Es gibt noch keine offiziellen Angaben dazu, welche Art von Marschflugkörpern die Ukraine eingesetzt hat. Woronesch ist nur etwas mehr als 180 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Ukraine: Angriff auf russisches Satellitenzentrum bei MoskauDas ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben das russisches Satellitenkommunikationszentrum in Dubna angegriffen. Bei dem Angriff auf die Anlage in der Region Moskau sei starke Rauchentwicklung beobachtet worden, teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte am Montag mit. Das genaue Ausmaß der Schäden werde derzeit noch ermittelt. Laut der Website der russischen Satellitenkommunikationsgesellschaft (RSCC) ist die Anlage in Dubna die größte Satelliten-Bodenstation in Russland und eine der größten in Europa.Ukraine: Tote nach russischen DrohnenangriffenIn der Ukraine sind nach Angaben der Behörden bei russischen Drohnenangriffen mehrere Menschen getötet worden. In dem nordukrainischen Gebiet Sumy starben ein 13 Jahre alter Junge, sein Vater und seine Großmutter, wie die örtliche Staatsanwaltschaft mitteilte. Den Angriff um kurz vor fünf Uhr morgens Ortszeit überlebten demnach die Mutter und zwei Geschwister. In Saporischschja im Südosten des Landes starb eine Frau infolge eines russischen Drohnenangriffs, wie Gouverneur Iwan Fedorow auf Telegram mitteilte. Drei weitere Menschen seien verletzt worden.Russland attackierte nach ukrainischen Behördenangaben in der Nacht auch mehrere zivile Handelsschiffe im Schwarzen Meer mit Drohnen. Auf einem Schiff unter der Flagge Panamas brach Vizeregierungschef Olexij Kuleba zufolge ein Feuer aus und ein Koch mit ägyptischer Staatsbürgerschaft kam ums Leben. Acht Besatzungsmitglieder mussten demnach evakuiert werden. Das Schiff sei nicht mehr seetüchtig gewesen, schrieb er. Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Ukraine-Liveticker: Treibstoffkrise auch in Sibirien | FAZ
Gebiete Omsk und Nowosibirsk rationieren Benzin und Diesel +++ Pistorius will notfalls Soldaten für Litauen verpflichten +++ Tourismus auf der Krim gestoppt +++ alle Neuigkeiten im Liveblog













