Rücktritt von Keir Starmer: Alternativlos – und doch ist kein Problem gelöst
Das ging dann doch schnell: Der britische Premierminister ist zurückgetreten. Und ergänzt damit eine Reihe glückloser Regierungsversuche.
Keir Starmer sucht Trost bei seiner Ehefrau Victoria
Kin Cheung/ap
A m Ende fällt es schwer, kein Mitleid zu empfinden. Wieder einmal verlässt ein britischer Premierminister keine zwei Jahre, nachdem er unter großen Erwartungen und Hoffnungen die Regierung übernommen hatte, das Amt als gescheiterter Politiker. Wieder ein Abschied – vom „Land, das ich liebe“. Und von seiner Einsicht, dass er nicht mehr der Richtige sei, um es zu führen. Wieder einmal bringt sich ein frisches, unverbrauchtes Gesicht in Stellung, auf das jetzt alle Erwartungen und Hoffnungen neu projiziert werden.











