Vielleicht lesen Sie diesen Text ja in einer Dachgeschosswohnung. Das ist dieser Tage nicht immer ein angenehmer Ort – und das wird auch noch eine Weile so bleiben. In dieser Woche wird es an vielen Orten in Deutschland deutlich heißer als 30 Grad, da wird die Dachgeschosswohnung zur Sauna, nur mit Wellness hat das wenig zu tun. Als Mieter hat man da im Wesentlichen drei Möglichkeiten. Erstens, man hält irgendwie durch: Gegenüberliegende Fenster öffnen, die Sonne aussperren, viel trinken, das kann helfen. Zweitens: Man kann der Hitze mit technischer Aufrüstung begegnen. Sich vor ein mobiles Kühlgerät oder einen günstigeren Ventilator zu setzen, macht einen Unterschied. Es gibt aber auch einen dritten Weg, der zwar erst einmal keine Abkühlung verspricht, aber möglicherweise Geld.
Miete bei Hitze: Wann Mietminderung möglich ist
Mieter können bei dauerhaft zu hohen Temperaturen in der Wohnung bis zu 20 Prozent Miete mindern. Dachgeschosswohnungen sind besonders betroffen.
Bei Temperaturen über 30°C können Mieter, besonders in Dachgeschossen, eine Mietminderung fordern. Dies ist kostengünstiger als technische Lösungen wie Ventilatoren oder Klimageräte.












