Frühes WM-Aus der Türkei: Im Panikmodus
Mit hohen Erwartungen war die Türkei zum WM-Turnier gereist. Zwei höchst unwahrscheinliche Niederlagen hinterlassen eine Fußballnation ratlos.
Verzweiflung pur: Kenan Yildiz nach dem WM-Aus gegen Paraguay
Eugene Hoshiko/ap/dpa
Die Straßen von Neukölln und Kreuzberg sind am frühen Samstagmorgen weitgehend leer. Ein paar Clubgänger sitzen noch auf dem Bordstein, sind nicht bereit, die Nacht zu beenden, Jogger in engen Hosen stampfen sich warm, bevor die Sonne aufgeht. Verwirrte Türken stehen in kleinen Gruppen zusammen, mit leerem Blick; irgendwas zwischen Unglauben und Ernüchterung, versuchen zu begreifen, dass alles vorbei ist, suchen den Heimweg oder einen Stein, unter dem sie sich verkriechen können – ein Anti-Autokorso. Die Türkei ist gerade aus der Weltmeisterschaft ausgeschieden.










