Der neue Linken-Chef Luigi Pantisano rückt die CDU in Nähe des Faschismus. Hält er diesen Kurs, wird er seine Partei in den Abgrund führen.

Luigi Pantisano (Die Linke), neuer Parteivorsitzender, rückt sich beim Bundesparteitag der Linken sein Jackett zurecht

Michael Bahlo/dpa

A ls die schwarz-rote Mehrheit bei der Rente wackelte, hat die Linksfraktion der Regierung mit ihrer Enthaltung geholfen. Als Merz bei der Kanzlerwahl durchfiel, ermöglichte die neue und ziemlich bunt zusammengewürfelte Fraktion Merz pragmatisch den zweiten Wahlgang. In Sachsen und Thüringen stützt die Linkspartei faktisch die beiden sehr konservativen Ministerpräsidenten von der CDU.

Und das ist richtig so. Die Gefahr von Rechtsaußen ist real – und erfordert politische Flexibilität. Dass die Linkspartei im Zweifel auch die bigotte CDU stützt, die sich feige an ihrer realitätsuntauglichen Gleichsetzung von AfD und Linkspartei festklammert, spricht für ihre undogmatische Hellsichtigkeit. Sie kann Feinde von Gegnern unterscheiden.