HomeKulturDebatteInterview mit Soziologin„Schweiß war schon immer zutiefst kulturell aufgeladen“2. Juli 2025, 16:33 UhrLesezeit: 5 Min.Elena Beregow ist Juniorprofessorin am College for Social Sciences and Humanities in Essen und forscht dort zu Schweiß. Fabian StrauchInsbesondere während Hitze ist Schwitzen wichtig für die Gesundheit, trotzdem tun Menschen viel, um trocken und geruchsfrei zu bleiben. Die Soziologin Elena Beregow erforscht die gesellschaftliche Bedeutung von Schweiß – und plädiert dafür, ihn als körperliche Realität anzuerkennen.Interview von Marie GundlachJeder Mensch schwitzt. Doch zeigen will das am liebsten niemand. In den Drogeriemärkten reihen sich Deodorants an Antitranspirante, Mini-Ventilatoren gibt es längst mit USB-Anschluss fürs Smartphone. Warum hat Schweiß so einen schlechten Ruf? Dazu forscht Elena Beregow. Sie ist Juniorprofessorin am College for Social Sciences and Humanities der Ruhr-Allianz in Essen und beschäftigt sich mit der gesellschaftlichen und kulturellen Bedeutung des Schwitzens.
Schwitzen und Hitze: "Schweiß war schon immer kulturell aufgeladen"
Insbesondere während Hitze ist Schwitzen wichtig für die Gesundheit, trotzdem tun Menschen viel, um trocken und geruchsfrei zu bleiben.
Beregow erforscht die kulturelle Stigmatisierung von Schweiß trotz biologischer Notwendigkeit – Phänomen, das durch Deodorants und gesellschaftliche Tabus verstärkt wird. Für IT-Manager: Unternehmenskultur sollte Körper als natürlich normalisieren statt verdrängen – zentral für Mitarbeiter-Wellness und produktive Arbeitsmodelle.







