Gestern, 21:30Ulrike PutzVance bricht zu Iran-Gesprächen in die Schweiz aufNach Tagen der Ungewissheit ist US-Vizepräsident JD Vance für Verhandlungen mit Iran in die Schweiz aufgebrochen. „Ich denke, wir werden hoffentlich Fortschritte in der Atomfrage erzielen und auch in der Frage der Waffenruhe im Libanon vorankommen“, sagte er vor dem Abflug. Er könne nur für ein oder zwei Tage dort sein, danach würden die Gespräche auf anderer Ebene fortgeführt.Besonders die Kämpfe in Libanon hatten zuletzt für Spannungen zwischen Washington und Teheran geführt. Iran hatte deshalb am Samstag eine Schliessung der Strasse von Hormuz verkündet.Gestern, 21:00Ulrike PutzBerichte: Israels Armee will Libanon-Einsätze einschränkenDie israelische Armee stellt laut Berichten ihre Angriffe in Libanon ausserhalb einer von ihr einseitig ausgerufenen „Sicherheitszone“ ein. Israelische Medien berichteten unter Berufung auf das Militär, dass die Streitkräfte damit einer Anweisung der politischen Führung folgten. Innerhalb dieser Zone, die sich im Süden an der Grenze Israels befindet, setze das Militär die Einsätze jedoch fort, um unter anderem ein grosses Tunnelsystem der schiitischen Hizbullah-Miliz zu bekämpfen. Nach Angaben der Armeeführung verbleibt zudem die Option, akute Bedrohungen auch ausserhalb des Gebiets anzugreifen.Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hatte die von der Armee errichtete „Sicherheitszone“ als Barriere zwischen der Hizbullah-Miliz in Libanon und den Bürgern und Gemeinden in Nordisrael bezeichnet. Israel werde sich nicht zurückziehen, solange es seine Sicherheitsbedürfnisse erforderten. Die libanesische Regierung stuft das von Israel kontrollierte Areal hingegen als völkerrechtswidrig besetztes Staatsgebiet ein.Israel und der Hizbullah haben sich gegenseitig für Verstösse gegen eine seit Freitag 16.00 Uhr Ortszeit (15.00 Uhr/MESZ) geltende Feuerpause verantwortlich gemacht. Gestern, 20:22Melchior PoppeTrump: Keine Maut in der Strasse von Hormuz, es sei denn, die USA führen sie einUS-Präsident Donald Trump hat am Samstag erklärt, dass während und nach dem 60-tägigen vorläufigen Waffenstillstand mit Iran keine Maut für die Durchfahrt durch die Strasse von Hormuz erhoben werde – es sei denn, die USA führten eine ein, sollten die Friedensgespräche scheitern.«Es wird während der 60-tägigen Waffenruhe KEINE Mautgebühren in der Strasse von Hormuz geben, und es wird auch nach Ablauf dieser 60 Tage KEINE Mautgebühren geben, es sei denn, sie werden von und für die Vereinigten Staaten von Amerika verhängt, sollte das Abkommen nicht zustande kommen – und zwar für Dienstleistungen, die als Schutzengel für die Länder des Nahen Ostens erbracht wurden, zum Zwecke der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Kostenerstattung», so Trump wörtlich auf Truth Social.Gestern, 16:33Melchior PoppeUS-Militär hält «Freiheit der Schifffahrt» in Strasse von Hormuz aufrechtNach der von Iran angekündigten Schliessung der Strasse von Hormuz will das US-Militär weiter die Freiheit der Schifffahrt durchsetzen. Der Schiffsverkehr habe am Samstag zugenommen, «während die US-Streitkräfte in diesem Gebiet weiterhin zur Wahrung der Freiheit der Schifffahrt im Einsatz waren», teilt das US-Regionalkommando Centcom auf X mit. 55 Schiffe mit unter anderem 17 Millionen Barrel Öl hätten die Meerenge passiert.Die Strasse von Hormuz in der Nähe von Khasab, einer kleinen Stadt im Norden Omans (20. Juni 2026).Wen Xinnian / ImagoLaut Centcom ist das Militär weiter vor Ort, um sicherzustellen, dass sämtliche Abmachungen des Rahmenabkommens «eingehalten, befolgt und in vollem Umfang umgesetzt werden».Gestern, 14:35Melchior PoppeVance rechnet mit baldiger Reise zu Verhandlungen in der SchweizUS-Vizepräsident J.D. Vance rechnet damit, bald zu Gesprächen mit dem Iran in die Schweiz zu reisen.
Iran-Krieg: Aktuelle News und Entwicklungen im Live-Ticker
Die USA und Israel haben Iran angegriffen. Die Folgen des Konflikts sind weltweit spürbar. Aktuelle News und neueste Entwicklungen im Live-Ticker.
JD Vance verhandelt mit dem Iran über Nuklearabkommen und Libanon-Waffenstillstand; Iran blockiert die kritische Straße von Hormuz. Energiepreisvolatilität gefährdet Cloud-Kosten und Data-Center-Budgets europäischer IT-Teams.








