Viele Angaben stammen von Konfliktparteien und lassen sich teilweise nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesWeitere Todesopfer in Libanon – erneut Raketenalarm in IsraelEntwicklungsministerin Radovan reist nach LibanonUS-Armee: Haben Ziele in Iran angegriffen – Teheran meldet GegenschlagKuwait meldet feindliche Angriffe mit Raketen und DrohnenIran fordert Vorleistungen vor Abkommen mit den USAIran bricht Verhandlungen mit USA ab – Drohungen zur Straße von HormusDas iranische Verhandlungsteam soll den indirekten Austausch mit den USA eingestellt haben. Dies meldet die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, die der iranischen Revolutionsgarde nahesteht. Sie begründen den Abbruch der Friedensverhandlungen mit den anhaltenden israelischen Angriffen in Libanon. Dort hat sich die Lage in den vergangenen Tagen zugespitzt: Trotz einer geltenden Waffenruhe greift die israelische Armee Hisbollah-Stellungen im Nachbarland an.Tasnim zufolge wird ​es erst dann wieder Gespräche zur Beendigung des seit drei Monaten andauernden Iran-Kriegs geben, ⁠wenn die Forderungen Irans erfüllt sind. Dazu gehören ein sofortiges Ende der israelischen Militäreinsätze im Gazastreifen und in Libanon sowie der ​vollständige ​Abzug Israels aus den besetzten Gebieten in Libanon.Der ‌iranische Außenminister Abbas Araghtschi schrieb am Montag ‌auf der Plattform X: „Ein Bruch des Waffenstillstands an einer Front ist ein Bruch an allen Fronten.“ Die USA und ​Israel seien für ​die Folgen verantwortlich, erklärte er mit ​Blick auf die israelischen Einsätze in Libanon. Tasnim zufolge haben Iran und die mit ihm verbündete sogenannte Widerstandsfront – zu der schiitische Gruppen in Jemen, in Libanon und im Irak gehören – zudem Pläne ausgearbeitet, um die Straße von ‌Hormus vollständig zu blockieren. Außerdem wollen sie eine weitere Front an der Meerenge Bab al-Mandab ​vor der Küste Jemens eröffnen. Damit sollten Israel und dessen Unterstützer ​bestraft werden. Über die Meerenge läuft ein Großteil des ‌Schiffsverkehrs in Richtung Suezkanal.Laura OtterGeplanter Besuch von Ministerin Radovan abgebrochenDer für heute und morgen geplante Besuch der deutschen Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan in Libanon wurde aus Sicherheitsgründen kurzfristig abgebrochen. „Aufgrund laufender Bewertung der Entwicklungen der sich akut zuspitzenden Lage in Beirut wurde diese Entscheidung aus militärischen Gründen getroffen“, teilte das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit. Die Reise in die libanesische Hauptstadt Beirut sei während des Anflugs gestoppt worden, hieß es. Eigentlich wollte die SPD-Politikerin sich mit ihrem norwegischen Kollegen Åsmund Grøver vor Ort ein Bild von den Auswirkungen des Krieges machen. Trump zu Kritikern: „Entspannen Sie sich, am Ende wird alles gut“ – Iran traut ihm nichtUS-Präsident Donald Trump beschwert sich über eine nach seiner Ansicht übermäßige Kommentierung seiner Verhandlungen mit Iran. „Es ist VIEL schwieriger für mich, meine Arbeit richtigzumachen und zu verhandeln, wenn politische Wichtigtuer in einem noch nie dagewesenen Ausmaß immer wieder negativ ‚dazwischenreden‘, dass ich schneller oder langsamer vorgehen, in den ​Krieg ziehen oder nicht in den Krieg ziehen sollte, oder was auch immer“, schreibt Trump auf der Plattform Truth Social. „Lehnen Sie sich einfach zurück und entspannen Sie sich, am ⁠Ende wird alles gut.“ Zugleich betont Trump, Iran wolle unbedingt ein Abkommen schließen. Dies werde ein gutes Geschäft für die USA und ihre Verbündeten sein, behauptet er.Die Verhandlungen um eine neue Waffenruhe stocken momentan. Iran macht tiefes Misstrauen, widersprüchliche Positionen der USA und die israelischen Angriffe in Libanon für die Verzögerungen bei den Friedensgesprächen verantwortlich. Die Verhandlungen hätten in einer Atmosphäre des großen Misstrauens begonnen, sagt der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei. Die US-Seite ändere ständig ihre Ansichten und stelle neue Forderungen. Zudem betrachte Teheran das Vorgehen Israels in der Region als untrennbar mit den USA ​verbunden.Weitere Todesopfer in Libanon – erneut Raketenalarm in IsraelDer Konflikt zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz eskaliert weiter: Bei einem israelischen Angriff in der Nacht wurden laut der libanesischen Staatsagentur NNA in Südlibanon acht Menschen getötet und 19 weitere verletzt.Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kündigte am Morgen neue Angriffe auf Ziele der Miliz in den südlichen Vororten Beiruts an. Dies teilte Netanjahu in einer Erklärung mit. Die als Dahija bekannten Vororte der libanesischen Hauptstadt gelten als Hochburg der Hisbollah, sind aber auch dicht bewohnt. Die vom Iran unterstützte Hisbollah hat derweil ihre Angriffe auf Nordisrael verstärkt. In Nordisrael gibt es derzeit wegen des Beschusses mit Raketen und Drohnen aus dem Nachbarland immer wieder Luftalarm.Entwicklungsministerin Radovan reist nach LibanonBundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan reist nach Libanon, um sich ein Bild von den Auswirkungen des Kriegs zwischen der Hisbollah und Israel zu machen. Im Mittelpunkt ihres zweitägigen Besuches stünden die Lage der Binnenvertriebenen und ​die Bemühungen der libanesischen Regierung um Reformen, teilt Radovans Ministerium mit.Deutschland helfe zusammen mit UN-Partnern jenen, die unter Krieg und Vertreibung litten. „Die Menschen brauchen mehr als Soforthilfe – sie brauchen Frieden, Stabilität und eine Zukunftsperspektive“, erklärt Radovan. Vertriebene müssten in ihre Heimat zurückkehren können. „Dafür braucht es einen verlässlichen Waffenstillstand und ein Ende des Kriegs.“Derweil äußert sich Bundesaußenminister Johann Wadephul besorgt über das Vorrücken der israelischen Armee in Südlibanon. Zwar handele es sich um eine Reaktion auf die Angriffe der Hisbollah-Miliz, die aufhören müssten. Eine weitere Eskalation verschärfe jedoch die Lage und sorge für ​neue Fluchtbewegungen.„Wenn es aber Zivilistinnen und Zivilisten sind, die den Preis einer militärischen Eskalation zahlen und Teile Libanons dauerhaft unbewohnbar werden, macht das ⁠Israels Nachbarschaft langfristig nicht sicherer“, erklärte der Minister. Israel müsse die Zivilbevölkerung schützen. Die libanesische Regierung müsse entschieden gegen die Hisbollah vorgehen.US-Armee: Haben Ziele in Iran angegriffen – Teheran meldet GegenschlagDas US-Militär hat nach eigenen Angaben am Wochenende iranische Radar- und Drohnen-Kommandozentralen in Goruk und auf der Insel ​Keschm angegriffen. Die Angriffe seien eine Reaktion auf aggressive Handlungen Irans gewesen, darunter der Abschuss einer ⁠US-Drohne vom Typ MQ-1 über internationalen Gewässern, teilt das US-Zentralkommando (Centcom) mit. US-Kampfflugzeuge hätten demnach die Luftabwehr, eine Bodenkontrollstation und zwei Drohnen zerstört. US-Soldaten seien ​nicht zu ​Schaden gekommen.Unterdessen erklärt die iranische Revolutionsgarde staatlichen Medien ‌zufolge, sie hätte einen Luftwaffenstützpunkt ins Visier genommen. ‌Dieser sei von den USA für einen Angriff auf einen Telekommunikationsturm auf der Insel Sirik im Süden Irans genutzt worden.Kuwait meldet feindliche Angriffe mit Raketen und DrohnenIm Golfstaat Kuwait ist am Morgen wegen feindlicher Luftangriffe mit Raketen und Drohnen Alarm ausgelöst worden. Die Luftabwehr sei im Einsatz, teilte der Generalstab der Armee auf der Plattform X mit. Explosionsgeräusche hingen damit zusammen, dass Geschosse abgefangen würden. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, den Anweisungen der Sicherheitsbehörden Folge zu leisten.Zur Herkunft der Drohnen und Raketen und den Zielen der Angriffe schwieg die Armee. Seit Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe auf Iran Ende Februar feuerten die Streitkräfte der Islamischen Republik jedoch schon mehrmals solche Geschosse auf Kuwait und andere Staaten am Persischen Golf. Dort unterhält das US-Militär zahlreiche Stützpunkte, die nur wenige Hundert Kilometer Luftlinie von Iran entfernt sind. Britische Außenministerin fordert Ende der Eskalation in LibanonDie britische Außenministerin Yvette Cooper fordert ein Ende der israelischen Angriffe in Libanon. Die Eskalation habe Zivilisten getötet und vertrieben, Infrastruktur zerstört und den Raum für Diplomatie eingeschränkt, erklärt sie auf der Kurznachrichtenplattform X. Zugleich müsse die Hisbollah-Miliz ihre Angriffe auf Israel einstellen und sich entwaffnen. Alle Seiten müssten die Waffenruhe respektieren und ernsthaft verhandeln.Iran fordert Vorleistungen vor Abkommen mit den USAIran will ein Rahmenabkommen mit den USA erst unterzeichnen, wenn konkrete Gegenleistungen gesichert sind. Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf, der als iranischer Chefunterhändler fungiert, erklärte laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna während einer virtuellen Parlamentssitzung, Teheran werde kein Abkommen akzeptieren, solange keine Gewissheit bestehe, dass die Rechte des iranischen Volkes gewahrt seien. „Wir vertrauen weder auf Garantien noch auf Worte – nur Taten zählen. Es werden keine Maßnahmen ergriffen, bevor die andere Seite nicht handelt“, hatte Ghalibaf bereits am Freitag auf X erklärt.Seit Tagen ringen die USA und Iran um ein Rahmenabkommen zur Verlängerung der seit dem 8. April geltenden Waffenruhe und für weitere Verhandlungen. Die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Fars schrieb, dass unmittelbar nach Unterzeichnung einer vorläufigen Einigung zwölf Milliarden US-Dollar auf eingefrorenen iranischen Auslandskonten freigegeben werden müssten.Ghalibaf legte als wiedergewählter Parlamentspräsident in der virtuellen Parlamentssitzung seinen Amtseid ab. Er rief die Abgeordneten zur nationalen Einheit auf. Sie sollten sich aus „belanglosen politischen Streitigkeiten“ heraushalten. „Der Feind versucht in dieser neuen Phase des Krieges, durch wirtschaftlichen Druck und Medienhetze Spaltungen zu schüren und die Einheit des Landes zu zerstören, um seine militärische Niederlage zu vertuschen und uns zur Kapitulation zu zwingen“, so Ghalibaf.Israel nimmt strategisch wichtige Festung in Südlibanon einDie israelische Armee hat eigenen Angaben zufolge im Süden Libanons die strategisch gelegene Kreuzritterfestung Beaufort eingenommen. Es handele sich trotz einer vor mehr als sechs Wochen vereinbarten ⁠Waffenruhe um einen bedeutenden Vorstoß gegen die von Iran unterstützte Hisbollah-Miliz. Bei den Kämpfen sei ein israelischer ​Soldat getötet ​worden. Am Samstag hatte die Hisbollah ‌verstärkt Ziele im Norden Israels unter ‌Beschuss genommen, weshalb dort Schulen geschlossen und das öffentliche Leben eingeschränkt werden mussten. Eine Stellungnahme der libanesischen ​Regierung oder der Hisbollah ​lag zunächst nicht vor. Ziel der ​Offensive sei es, die Kontrolle über die Beaufort-Hügelkette und das Gebiet Wadi al-Saluki zu sichern sowie die dortige Infrastruktur ‌der Hisbollah zu zerstören, teilte die israelische Armee weiter mit. Israel geht in dem Gebiet laut eigenen Angaben etwa gegen Raketenabschussrampen der von Iran unterstützten Schiitenorganisation vor. Ein Armeesprecher bezeichnete die Festung als „Symbol der Arroganz“ der Hisbollah. Die Stellung sei ‌unter iranischer Anleitung aufgebaut ‌worden. Den Streitkräften zufolge hatte die Hisbollah von dort ‌aus Hunderte Geschosse auf israelische Zivilisten und Soldaten abgefeuert. Verteidigungsminister Israel Katz sagte, Soldaten hätten dort die israelische Flagge gehisst. Fotos bestätigen dies.Laut israelischen Medien kündigte Katz an, dass Israels Soldaten dort bleiben würden. Die Festung sei Teil der sogenannten Sicherheitszone Israels in Libanon, die die libanesische Führung wiederum als Besetzung libanesischen Bodens bezeichnet. Iran macht Freigabe von Auslandsvermögen zur Bedingung Iran hat in den Verhandlungen mit den USA über ein Rahmenabkommen zur Verlängerung der Waffenruhe auf die Freigabe eingefrorener Auslandsvermögen gepocht. Iranischen Medien zufolge verlangt Teheran, dass unmittelbar nach einer vorläufigen Einigung zwölf Milliarden Dollar freigegeben werden. Ohne diese Zahlung werde Iran nicht in die nächste Verhandlungsphase eintreten, berichtet die Nachrichtenagentur Fars. Insgesamt fordert Iran die Freigabe von mindestens 24 Milliarden Dollar. Für Teheran hat das Geld angesichts der schweren Wirtschaftskrise große Bedeutung. Die Inflation belastet besonders die Mittelschicht, viele Menschen können sich laut einem Bericht der Zeitung Shargh schon zur Monatsmitte kaum noch Lebensmittel leisten. US-Präsident Donald Trump erklärt dagegen, derzeit werde weder über Sanktionslockerungen noch über Geld für Iran gesprochen. Die USA hätten Kontrolle über Vermögenswerte, die Iran beanspruche. „Wenn sie sich anständig verhalten und das Richtige tun, können sie ihr Geld haben“, sagte Trump. USA verbieten Absprachen mit Iran für sichere Hormus-Passage Die USA haben klargestellt, dass Absprachen mit Iran über eine sichere Passage durch die Straße von Hormus verboten sind. Das gelte auch dann, wenn keine Zahlung geleistet werde, teilt das US-Finanzministerium mit. US-Personen dürften keine Dienstleistungen der iranischen Regierung annehmen, auch keine Garantien für eine sichere Durchfahrt. Nach Angaben des Ministeriums hat Iran eine neue Behörde namens "Persian Gulf Strait Authority" geschaffen, um Gebühren von Schiffen in der Straße von Hormus einzutreiben. Die US-Sanktionsbehörde OFAC stuft Kontakte zu der Behörde als sanktionsrelevant ein.US-Militär stoppt Schiff im Golf von Oman gewaltsamUS-Streitkräfte haben nach eigenen Angaben ein Schiff im Golf von Oman beschossen. Entgegen der US-Seeblockade habe sich das Schiff einem iranischen Hafen genähert und sei den Anweisungen trotz etlicher Warnungen nicht nachgekommen, teilte das zuständige Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit. Ein Flugzeug der US-Streitkräfte habe das Schiff danach mit einer Rakete beschossen und manövrierunfähig gemacht. Der Vorfall ereignete sich demnach bereits am Freitag.Das Schiff mit dem Namen M/V Lian Star fuhr laut Centcom unter gambischer Flagge. Nähere Angaben zum Schiff oder zu möglichen Verletzten machte die US-Seite nicht.Mit der US-Blockade will die US-Regierung den wirtschaftlichen Druck auf Teheran erhöhen. Die Blockade richtet sich gegen Schiffe, die iranische Häfen ansteuern oder verlassen. Wichtige Einnahmen aus dem Ölexport sollen so abgeschnitten werden.Wie Centcom weiter mitteilte, wurden seit Beginn der Blockade fünf Handelsschiffe gewaltsam gestoppt. 116 seien zum Umdrehen gezwungen worden.Israel stellt sich auf mehr Angriffe der Hisbollah einRaketen, Luftangriffe und Evakuierungen: Die Spannungen zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz nehmen weiter zu. Die israelische Armee bereitet sich nun nach eigenen Angaben auf einen möglichen stärkeren Raketenbeschuss der Hisbollah auf den Norden des Landes vor. Die Armee kündigte zudem auf Telegram eine Ausweitung ihres Militäreinsatzes in Südlibanon an.Im grenznahen Bereich zu Libanon gab es mehrfach Raketenalarm. In der Nacht feuerte die Hisbollah laut Angaben der israelischen Armee etwa zehn bis 15 Raketen in vier Wellen auf den Norden Israels ab. Allein zehn Geschosse waren nach einem Bericht der israelischen Tageszeitung Haaretz unter Berufung auf Kommunalbehörden auf die grenznahe Stadt Kiriat Schmona gerichtet. Die israelische Luftabwehr fing neun Raketen ab. Ein Projektil schlug im Stadtzentrum ein und verursachte Sachschäden. Es gab keine Verletzten.Im Gegenzug rief die israelische Armee die Bewohner von zehn Dörfern in Libanon zur Evakuierung auf. Ein Armeesprecher begründete dies mit anhaltenden Verstößen der Hisbollah gegen die vereinbarte Waffenruhe.Arabische Fernsehsender berichteten außerdem von israelischen Luftangriffen auf Ziele in der libanesischen Stadt Nabatija und deren Umgebung. Dabei sollen nach Angaben des libanesischen Fernsehsenders LBC mindestens drei Menschen getötet worden sein. Eine offizielle Bestätigung gab es bislang nicht.Zwischen Israel und der Hisbollah gilt seit April eigentlich eine Waffenruhe, deren Bestimmungen von beiden Parteien fortlaufend verletzt werden. Die USA hatten die Feuerpause im Krieg zwischen Israel und der Hisbollah vermittelt. Die vom Iran unterstützte Miliz lehnt Verhandlungen mit Israel ab. Israels Ministerpräsident hatte zuletzt erklärt, die Armee werde mit aller Härte gegen die Hisbollah vorgehen und ihre Angriffe ausweiten.Anna Lea JakobsBehörde: Sicherheitslage in Straße von Hormus weiterhin kritisch Die Sicherheitssituation in der Straße von Hormus bleibt kritisch. Das stellte die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) in einer Mitteilung klar. Die US-Seeblockade von iranischen Häfen bestehe unverändert. „Schiffe, die der Blockade unterliegen, sollten weiterhin den Anweisungen der Blockadekräfte Folge leisten“, hieß es. Die Nichtbefolgung könne zu einer „raschen Eskalation“ führen.Seit Tagen laufen zwischen USA und Iran intensive Verhandlungen über ein Rahmenabkommen zur Verlängerung der seit dem 8. April geltenden Waffenruhe und für weitere Verhandlungen in dem Konflikt. Berichten zufolge sollte eine Einigung kurz bevorstehen. Iran warf US-Präsident Donald Trump jedoch vor, zentrale Vereinbarungen des geplanten Abkommens zu verzerren oder zu ignorieren. Trump hatte zuvor mit Posts über eine Einigung und eine Öffnung der Straße für Verwirrung gesorgt, eine Lagebesprechung im Weißen Haus verließ er dann US-Medienberichten zufolge aber nach zwei Stunden ohne eine Entscheidung dazu.Innerhalb der letzten 24 Stunden passierten nach iranischen Angaben insgesamt 20 Schiffe die Straße von Hormus. Laut dem Staatssender Irib durften die 20 Schiffe in Koordination mit der Marine der Revolutionsgarden (IRGC) die Meerenge passieren. Die IRGC warnte jedoch erneut, dass die Überwachung der Straße von Hormus weiterhin strikt erfolge und jeder Übergriff „mit vernichtenden Schlägen“ erwidert werde. Mehr ladenTickarooLive Blog Software