In der Debatte um Mario Voigt, den Ministerpräsidenten von Thüringen, und Karsten Wildberger, den Digitalminister, wird bisher nur der eine Teil des Problems diskutiert: ob es in Ordnung war, dass Gastbeiträge der beiden von einer KI geschrieben wurden. Ja, das ist eine relevante Frage: Soll eine Redaktion dem Publikum Texte vorsetzen, bei denen derjenige, der als Verfasser genannt ist, nicht selber nachdachte, sondern nachdenken ließ – und anschließend fand: Genau so könnte ich es gedacht haben; vielen Dank, liebe KI. Ein Autor also, der gar kein Autor ist. Eigentlich peinlich, für ihn.
Gastbeiträge von Ministern taugen grundsätzlich wenig – KI hin oder her
Gastbeiträge von Amtsinhabern wie Mario Voigt und Karsten Wildberger? Eine Redaktion sollte grundsätzlich davon die Finger lassen










