Meckel & Matthes: Europas Sputnik-Moment, Deglobalisierung der Unterhaltung und die Frage: Wie viel KI sollte ein Minister nutzen? Bundesdigitalminister Karsten Wildberger schreibt seine Reden mit KI. Na und? Meckel und Matthes diskutieren, wie viel KI in Politik und Medien stecken darf. Außerdem: Warum die Anthropic-Sperre uns alle beunruhigen sollte.
19.06.2026 - 06:46 Uhr Abspielen 01:00:39Bundesdigitalminister Karsten Wildberger hat offenbar, so zumindest zeigen es Recherchen der ZEIT, mehrere Reden und Gastbeiträge von einer KI schreiben lassen. Auch Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt wird vorgeworfen, einen Gastbeitrag in der FAZ mithilfe von KI erstellt zu haben.Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes findet: „Ein Digitalminister ohne KI ist wie ein Verkehrsminister ohne Bahn“. Professorin Miriam Meckel sagt, es sei gut, die Debatte zu führen, aber die Art der Diskussion sei „typisch deutsch“ und diene vor allem dazu, Personen an den Pranger zu stellen.Beim G7-Gipfel in Évian beraten Regierungschefs mit CEOs über Regeln für KI-Modelle. Kann das gelingen, nachdem die US-Regierung mit der Anthropic-Sperre Technologie erneut als geopolitische Waffe eingesetzt hat? Außerdem sprechen Meckel & Matthes über eine Analyse zum schwindenden Einfluss der US-Popkultur. Warum Konsumenten weltweit zunehmend lokale Inhalte bevorzugen, hören Sie in der aktuellen Folge.Dieser Podcast ist energized by Schneider Electric Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien.














