„Kann Anteile von Referenten oder Pressesprechern enthalten“ müsste als Disclaimer unter vielen Texten stehen. Was, wenn da auch KI aufgeführt ist?

Springer-Chef Mathias Döpfner lässt KI für sich schreiben

Bernd Elmenthaler/imago

I n Sachen Digitalisierung ist Deutschland mit der roten Laterne unterwegs. Dass immerhin der deutsche Digitalminister schon über die Fähigkeit verfügt, für seine Reden und Gastbeiträge KI zu nutzen, lässt sich daher auch positiv werten. Karsten Wildberger (CDU) hat also Beiträge für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und das Handelsblatt mit freundlicher Unterstützung von Large-Language-Modellen verfasst.

Sein Haus findet nichts dabei. Es betrachtet KI „als unterstützendes Arbeitsmittel“, über „dessen Nutzung man nicht anders Rechenschaft ablegt als über Textverarbeitung, Recherche-Tools oder redaktionelle Unterstützung“, hat das Ministerium der taz geschrieben.