Da radelte er davon, Rucksack auf dem Rücken, zügig die leicht ansteigende Carroll-Weathers-Street entlangrollend. Wobei Radeln nicht der richtige Begriff ist, Manuel Neuer saß ja nicht auf einem gemütlichen Holland-Rad mit Bastkorb am Lenker, sondern auf einem nagelneuen, leistungsstarken Hi-Tech-Exemplar, wie er es von zu Hause gewohnt ist, wenn er spaßeshalber den Tegernsee umrundet. Wichtig ist aber auch nicht, auf welchem Sattel er gesessen hat; die Besonderheit bestand darin, dass er überhaupt das Fahrrad bestiegen hat, um den Besuch des Pressezentrums und die Rückfahrt ins wenige Kilometer entfernte Mannschaftshotel zu bewältigen. Seine Mitspieler nutzten bisher lieber den Chauffeurservice des DFB, wenn sie zur Pressekonferenz eingeteilt waren, obwohl es an Fahrradwegen nicht mangelt in der grünen Universitätsstadt Winston-Salem – an Fahrradfahrern hingegen schon.
Fußball-WM 2026: Manuel Neuers großartiger Trick
Das Alter? Die letzten Turniere? Seine Wade? Alles kein Thema für den deutschen Torhüter. Manuel Neuer ist im WM-Tunnel angelangt.






