Die Debatte ums richtige Verschlanken der ARD dreht sich stets ein wenig im Kreis. Viele werfen den Öffentlich-Rechtlichen vor, dass sie eindeutig nicht genügend sparen – weil zehn Milliarden Euro im Jahr, mehr als die BBC kostet, hart an der Grenze dessen ist, was selbst gut meinende Geister noch für legitim halten können. Doch wenn die ARD sich zu kleineren Ersparnissen durchringt, folgt die Beschwerde sofort. Der ehemalige WDR-Intendant Tom Buhrow fürchtete deswegen die „Kultur-Lobby“, die um Rundfunkorchester kämpft und so das Sparen erschwere.