Beim amerikanischen Nachrichtensender CNN haben sie gezählt, wie oft Donald Trump schon einen baldigen Frieden mit Iran angekündigt hat: 38 Mal. Diesmal scheint aber tatsächlich ein diplomatischer Weg in Richtung Frieden möglich.Am Freitag soll ein Rahmenabkommen von den USA und Iran unterschrieben werden. Das regelt, so heißt es, eine 60-tägige Waffenruhe, während der weitere Friedensverhandlungen stattfinden sollen. Es gibt also noch einige Punkte, an denen ein Frieden scheitern könnte.Einer davon ist der Krieg, den Israel gegen die Hisbollah führt. Denn für Iran ist es zentral, dass die Waffenruhe zwischen den USA und Iran auch dort gilt. Aber: Die israelische Regierung will nicht mitmachen. Der rechtsextreme Minister für Innere Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, sagte am Montag: „Israel darf das Abkommen zwischen den USA und Iran nicht akzeptieren.“ Auch der israelische Premier Benjamin Netanjahu sagte am Montag, dass sich die israelischen Streitkräfte nicht aus Libanon zurückziehen werden. Aktuell halten sie etwa acht Prozent des Landes besetzt.Warum Netanjahu kein Interesse an einem Frieden mit Iran hat, erklärt SZ-Nahost-Korrespondent Bernd Dörries in Beirut.Weitere Nachrichten: Spritpreise fast wieder auf Vorkriegsniveau; Musk will ZDF verklagen.Zum Weiterlesen:Den Text zum Spiel Iran gegen Neuseeland von Jürgen Schmieder in Los Angeles lesen Sie hier.Moderation, Redaktion: Johannes KorscheRedaktion: Nadja SchlüterProduktion: Julius ZimmerZusätzliches Audiomaterial über: MiddleEastEye (Youtube).So können Sie unseren Nachrichtenpodcast abonnieren:„Auf den Punkt“ ist der tägliche Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung zu den wichtigsten Themen des Tages. Sie finden alle Folgen auf sz.de/nachrichtenpodcast. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie unser Audio-Angebot in Ihrer Lieblings-Podcast-App oder bei iTunes und Spotify. Eine Übersicht über all unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast und hier erfahren Sie, wie Sie unsere Podcasts hören können.Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de.