Der Ausblick des IT-Beratungsunternehmens Accenture vergrault die Anleger. Experten sehen das Geschäftsmodell des Konzerns durch den rasanten Fortschritt von KI bedroht. Accenture-Chefin Julie Sweet will mit drei Unternehmensübernahmen reagieren.
18.06.2026, 16.26 Uhr
Unter Druck: Accenture-Chefin Julie Sweet
Die Aktien des IT-Beratungsunternehmens Accenture legten am Donnerstag einen beachtlichen Kursrutsch hin und fielen um knapp 18 Prozent auf den niedrigsten Wert seit dem Jahr 2017. Accenture, das mit fast 800.000 Mitarbeitern zu einem der größten Beratungsunternehmen der Welt zählt, hatte zuvor seine Umsatzprognose gesenkt und die Sorgen der Anleger befeuert, dass der rasante Fortschritt bei künstlicher Intelligenz das Geschäftsfeld von Accenture bedroht.
So teilte das Unternehmen mit, dass die Neuaufträge im Zeitraum von März bis Mai auf 19,3 Milliarden Dollar gesunken sind, was einem währungsbereinigten Rückgang von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Zudem erwartet das Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum von höchstens 4 Prozent, zuvor hatte das Unternehmen ein Wachstum zwischen 3 und 5 Prozent prognostiziert.







