PfadnavigationHomeDebatteKolumnenZippert zapptArtikeltyp:SatireZippert zapptBärbel Bas, die Ministerin für Bärbel und BasStand: 14:42 UhrWELT-Kolumnist Hans ZippertQuelle: Martin U. K. Lengemann/WELTLängere Arbeitszeiten sollen nur bei bestimmten Sternenkonstellationen erlaubt sein.Das Bärbelbasministerium, im Volksmund Ministerium für Arbeit und Soziales genannt, bereitet einen Entwurf zur Flexibilisierung der Arbeitszeit vor. Unter bestimmten Umständen, bei vorher genau festgelegten Sternenkonstellationen, also wenn der Mond im siebten Haus und Jupiter auf einer Linie mit dem Mars steht, soll es möglich sein, dass ein Arbeitnehmer mehr als acht Stunden am Tag arbeitet. Aber nur, wenn das Unternehmen über einen Betriebsratsastrologen verfügt.Anfang, Ende, Dauer und Intensität der Tätigkeit muss der Arbeitgeber elektronisch erfassen und sofort nach Berlin und Brüssel melden. Die ausgedruckten Zeitprotokolle müssen in abhörsicheren Aktenordnern auf einem zwei Meter hohen Regal gelagert werden.Darüber hinaus plant Bärbel Bas, die Ministerin für Bärbel und Bas, dass Bäcker am Sonntag bis zu fünf Stunden Backwaren herstellen und Bibliotheken ihre Mitarbeiter sogar sechs Stunden beschäftigen dürfen. Wenn in einer Bibliothek sonntags Brötchen gebacken werden, kann die Arbeitszeit auf elf Stunden erweitert werden, dasselbe gilt für Bäckereien, die Bücher ausleihen.
Zippert zappt: Bärbel Bas, die Ministerin für Bärbel und Bas - WELT
Längere Arbeitszeiten sollen nur bei bestimmten Sternenkonstellationen erlaubt sein.










