Auf dem Fachkongress VLSI Symposium stellt die Chip-Fertigungssparte (Foundry) von Intel ihr neuestes Produktionsverfahren Intel 18A-P vor. Es ist eine deutlich optimierte Variante von Intel 18A, das Intel seit Ende 2025 für eigene Prozessoren nutzt, beispielsweise Core Ultra 300 (Panther Lake), Core 300 (Wildcat Lake) und Xeon 6+ (Clearwater Forest).

Im Vergleich zu Intel 18A ermöglicht 18A-P nicht etwa kleinere Strukturen; das ist erst für Intel 14A ab 2028 geplant. Stattdessen zielt Intel 18A-P vor allem auf höhere Performance der Transistoren, also potenziell höhere Taktfrequenzen oder alternativ niedrigere Verluste bei gleichem Takt.

Außerdem gibt Intel Chip-Entwicklern mehr Flexibilität, vor allem mehr unterschiedliche Transistorvarianten und zusätzliche Spannungsebenen.

Auch den Widerstand bestimmter Kontakte konnten die Intel-Entwickler verringern, was Verluste mindert. Gleichzeitig wurde die Wärmeableitung verbessert.

Schneller oder sparsamer