Thomas Mann, Richard Wagner, Hermann Hesse: Viele deutsche Künstler zog es in das Nachbarland, wegen der Inspirationskraft der Berge oder aus politischen Gründen. Eine Spurensuche zwischen Zürich, Engadin und Wallis.Gottfried Benn war skeptisch. Eines der bekanntesten Gedichte des Dichters beginnt mit den Zeilen „Meinen Sie, Zürich zum Beispiel / sei eine tiefere Stadt, / wo man Wunder und Weihen / immer als Inhalt hat?“ Das war natürlich rein rhetorisch gefragt. Benn glaubte nicht daran, dass Zürich etwas Besonderes sei. Er kannte eben das Leben Richard Wagners nicht! Wagner, aber auch Friedrich Nietzsche, Thomas Mann, Hermann Hesse, Rainer Maria Rilke, verdanken Zürich und der Schweiz viel. Sie und noch andere deutsche Künstler und Intellektuelle sind aus politischen Gründen, wegen eines allgemeinen Unbehagens an der Kultur oder auf der Suche nach Abgeschiedenheit in die Eidgenossenschaft gekommen.Wer auf ihren Spuren durch den Norden des Landes und dann ins Tessin, ins Engadin und ins Wallis reist, wird es mit anderen Augen sehen und erfahren, wie wichtig es in kulturgeschichtlicher Hinsicht für Deutschland war und ist. Für keinen Deutschen wurde Zürich so schicksalhaft wie für Richard Wagner. Hier präsentierte er den Text für sein Hauptwerk, den vierteiligen Zyklus „Der Ring des Nibelungen“, zum ersten Mal der Öffentlichkeit. Der Ort, an dem sich diese „Weihe“ vollzog, war das Luxushotel „Baur au Lac“.Wo die Idee zu den Bayreuther Festspielen entstandMit einem fantastischen Blick auf den Zürichsee ausgestattet, ist es noch heute das erste Haus am Platz. Gleich gegenüber der Rezeption öffnet sich selbst für Besucher, die sich hier eine Übernachtung nicht leisten können oder wollen, eine Flügeltür zu jenem Festsaal, in dem vor 173 Jahren die legendäre Ur-Lesung des „Rings“ durch den Meister selbst stattfand. Lesen Sie auchAber es gibt noch weitere Orte, die für das knapp zehnjährige Zürcher Exil des damals steckbrieflich gesuchten Wagner, der sich für die Revolution von 1848 engagiert hatte, eine Rolle spielten. Zum Beispiel das Aktientheater, das erste Konzert- und Opernhaus der Stadt, in unmittelbarer Nähe des Kunsthauses gelegen.Das Ensemble, das längst einem modernen Neubau des Obergerichts Zürich gewichen ist, wurde auf der Anlage eines abgebrochenen Barfüßerklosters errichtet. Fragmente seines Kreuzgangs sind noch heute zu sehen. Aber das eigentliche „Wunder“ besteht darin, dass hier die ersten Richard-Wagner-Festspiele stattfanden.Sie dauerten vier Tage und brachten Kompositionen aus verschiedenen seiner Werke zu Gehör. Damit entstand in Wagners Kopf die Idee der Bayreuther Festspiele, die er erst rund ein Vierteljahrhundert später verwirklichen konnte. Neben Richard Wagner gibt es noch einen zweiten deutschen Künstler von Weltrang, der aus politischen Gründen nach Zürich kam und dort einige Spuren hinterlassen hat: Thomas Mann. Der hatte bereits die Hochzeitsreise mit seiner Frau Katia nach Zürich gemacht. Abgestiegen war der bekennende Wagnerianer im „Baur au Lac“. Wo sonst? Stolz schrieb er am 18. Februar 1905 seinem Bruder Heinrich, dass er in dieser Nobelherberge „auf größtem Fuße“ lebe, „mit ,Lunch‘ und ,Dinner‘, abends Smoking und Livree-Kellnern, die vor einem herlaufen und die Türen öffnen“. Als Flüchtling vor den Nazis nahm er 1933 bis 1938 in Küsnacht bei Zürich Wohnung und schrieb 1947 aus dem amerikanischen Exil zurückkehrend ins Gästebuch seines Lieblingshotels: „Das Wiedersehen mit der Schweiz beging ich, nach langer Trennung, als Gast des Hotels Baur au Lac.“ Thomas Mann ließ sich nach Krieg und Zivilisationsbruch nicht mehr in Deutschland nieder; er bevorzugte die Gegend um den Zürichsee. Und als er an seinem 80. Geburtstag 1955 zu seinen bereits vorhandenen zwölf Ehrendoktorhüten noch denjenigen der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) erhielt, beschloss er, sie seinerseits zu beschenken: mit seinem Nachlass. Wo Thomas Mann den „Felix Krull“ vollendeteDer Dankesbrief liegt jetzt gut lesbar im Thomas-Mann-Archiv, genauer gesagt in einem Glaskubus dort, der sein Arbeitszimmer inszeniert. Das Mann-Archiv ist ins ETH-Gebäude integriert. Die ETH hatte den bedeutendsten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts zum Doktor der Naturwissenschaften gemacht, und Thomas Mann, mit seinem Sinn für Komik, versicherte dem Rektor der Universität, er „höre nicht auf“, sich „daran zu ergötzen“. Wer als Besucher den verschlossenen, gut einsehbaren Glaskubus umrundet, den wird es tief berühren, hier das Schneckenhaus zu bestaunen, das Thomas Mann auf zwei Kontinenten um sich hatte. Sein großer Schreibtisch bildet das Zentrum. Aber auch das einst buntgeblümte, nun verblasste Sofa aus Amerika steht hier. Auf ihm vollendete der Verfasser, der nach einer OP nicht mehr am Schreibtisch sitzen konnte, den „Felix Krull“.Das „Klemmbrett“, das ihm jetzt als Unterlage diente, sieht aus, als sei es gerade noch benutzt worden. Dazu gibt es Briefe, Fotos, Statuetten und ein in Lila getauchtes Gemälde Ludwig von Hofmanns mit nackten, badenden Knaben. Sie verkörpern den erotischen Glutkern des Mann’schen Schaffens; Produktivkraft eines Lebens, das gekennzeichnet war durch Triebverzicht. Lesen Sie auchVerzicht ganz anderer Art trieb hingegen die Aussteiger um, die um 1900 anfingen, eine weitere Region der Schweiz aufzusuchen. Das bunte Völkchen, das ins Tessin strebte, um auf dem Monte Verità oberhalb Asconas am Lago Maggiore eine Gegenwelt zur modernen Zivilisation zu etablieren, aß kein Fleisch.Es warf die aufwendigen Garderoben der Belle Époque ab und setzte den unbekleideten Körper so oft wie möglich der Sonne aus. Das bereits von Sigmund Freud analysierte „Unbehagen in der Kultur“ trieb auch sonst die seltsamsten Blüten. Nicht nur zur Natur wollte man zurück, sondern auch zu dem, was man für „Urkommunismus“ hielt.Heute ist das gesamte Berggelände ein Freilichtmuseum. In der Casa Anatta werden seit 2017 höchst detailliert die Bewohner der hiesigen Künstlerkolonie und ihre Projekte vorgestellt. Die Casa Selma, eine der „Licht-Luft-Hütten“, zeichnet nach, wie sich hier einst Nudismus und Theosophie verbanden, eine philosophisch-religiöse Strömung der Esoterik. Diese Mischung zog auch einen jungen Autor an, der sich mit dem Roman „Peter Camenzind“ über einen Rückzug ins einfache Leben einen Namen gemacht hatte: Hermann Hesse. Schon bald stieß ihn aber der Trubel auf dem Monte Verità ab.Wo Hermann Hesse den Zauber der Natur einfingEr fand seinen Tessiner Rückzugsort in Montagnola bei Lugano. Hier lebte er von 1919 bis zu seinem Tod 1962. Der verwunschene Garten vor seinem Haus faszinierte ihn ebenso wie das Panorama, das sich unter seinem Balkon eröffnete: ein See, der sich, von steil aufragenden Bergen umgeben, bis nach Italien erstreckte.Der Lago Maggiore, im flimmernden Sonnenlicht betrachtet, hat auch heute noch etwas von einer Fata Morgana. In seinen Schattierungen von Silber und Blau erinnert er an die Fjorde Norwegens, nur dass um ihn herum eine sattgrüne mediterrane Pflanzenwelt wuchert. Mochte Hesse im milden Klima des Tessins wie so viele andere Zugezogene Heilung für seine körperlichen Gebrechen und für seine seelischen Störungen finden: Der Preis, den diese Region für ihre Beliebtheit zahlte, war beträchtlich. Heute sind Orte wie Lugano, Locarno, Ascona wahre Touristenhochburgen.Schon zu Hesses Zeiten begannen sie sich zu transformieren. Tapfer versucht der mit einem Audioguide begehbare Wanderweg zu Hesses Lieblingsplätzen nicht nur Hörstationen anzubieten, sondern auch die einstigen Schmugglerpfade der ärmlichen Tessiner Landarbeiter und ihre „grotti“, in denen sie Nahrungsvorräte und den hier angebauten Wein lagerten, am Leben zu erhalten.Doch das wirkt alles inszeniert. Mehr hat man von Montagnola, wenn man das kleine Hesse-Museum im alten Wehrturm neben der Casa Camuzzi besucht, schon wegen der hier ausgestellten farbenfrohen Aquarelle, auf denen Hesse jenen Zauber einfing, der bereits früher von der Umgebung ausgegangen ist. Wo Nietzsche ein Pferd umarmteIn der Zwischenkriegszeit kam auch das Obere Engadin groß heraus. Wieder gab es einen Pionier im 19. Jahrhundert, der für sich entdeckt hatte, dass dort „die Natur auf wunderliche Weise zugleich mild, feierlich und geheimnisvoll ist“. Friedrich Nietzsche hieß der Mann.Und bevor er, ein Pferd umarmend, in Turin 1889 dem Wahnsinn verfiel, verbrachte er Sommer für Sommer in Sils Maria, unweit des mondänen Wintersportorts St. Moritz. Die einfache Pension, in der er logierte, ist mittlerweile ein Studienzentrum, aber es gibt hier auch eine gut bestückte Nietzsche-Ausstellung.So hat man beispielsweise in seinem Gastzimmer die originale grüne Tapete wieder hervorgekratzt. Der Dichter-Philosoph, der in dieser Umgebung weite Teile von „Also sprach Zarathustra“ schrieb, hatte sie auf eigene Kosten anbringen lassen. Auch eine grüne Tischdecke hat sich angefunden. Grüner wurde es allerdings nicht. Lesen Sie auchZu Nietzsches Zeiten steckte der Tourismus in Sils noch in den Kinderschuhen. Heute ist für viele Menschen in der ganzen Welt der Ort hingegen nahezu identisch mit seinem berühmtesten Hotel: dem „Waldhaus“, das malerisch auf einem Hügel thront.Einer Burg mit rundem Turm ähnlich, gehört zu seinem Konzept, die Zeit seit seiner Erbauung 1908 stillstehen zu lassen. Zeitungen liegen stapelweise auf Tischen; Tablets sind verpönt. So viel wie möglich ist an Mobiliar und Apparaturen aus der Entstehungszeit vor dem Ersten Weltkrieg noch in Gebrauch.Da kann es schon mal vorkommen, dass sich voluminöse Heizkörper nicht regulieren lassen und man die Fenster aufreißen muss, um es weniger warm zu haben. Vor allem aber: Dicke Teppiche schlucken jedes Geräusch, denn was die Menschen hier suchen, ist Abgeschiedenheit und Ruhe. Mit dem Verschwinden der Nazis nach 1945 änderte sich die politische Lage: Das Engadin war nun keine Zufluchtsstätte mehr vor politischer Verfolgung. Jetzt kamen kreative Menschen, die den Massen entkommen wollten.Literaturfähig gemacht hat das Engadin und speziell das „Waldhaus“ Hermann Hesse. An sich kein Typ fürs Grandhotel, besaß er infolge des 1946 erhaltenen Nobelpreises die Mittel, sich edle Quartiere leisten zu können. Er floh aus dem Tessin hierher, so oft es ging.Wo Hesse und Mann sich trafenGern bestellte er auch seinen Freund Thomas Mann ins „Waldhaus“. Zu den weiteren Hotelgästen zählten Erich Kästner, Theodor W. Adorno oder, in jüngster Zeit, Donna Leon, um nur einige zu nennen. Hesse hält aber wohl den Rekord mit seinen 370 Nächten, die er im „Waldhaus“ verbracht hat, weil ihm die Landschaft in späten Jahren besser gefiel als die des Tessins.Hier wanderte er besonders gern. Aussicht auf Seen hatte er hier auch – etwa von dem 2400 Meter hohen Hausberg Muralt. Zwar sind die Engadiner Seen nicht so groß wie der Lago Maggiore, dafür fädeln sich der Silser und der Silvaplanersee hintereinander pittoresk durch das Tal.Und wenn man abends beispielsweise im herrlichen Panoramarestaurant „Muottas Muragl“ sitzt und die Lichter an den Ufern dieser Wasserflächen zu leuchten beginnen, dann kann man sich auch heute noch als Bewohner der Milchstraße fühlen. Eine Atmosphäre wie nicht von dieser Welt. Nicht von dieser Welt, nicht aus dieser Zeit wollte auch der Dichter Rainer Maria Rilke sein, als er sich für die letzten Jahre seines Lebens in der Schweiz ansiedelte. Nach einem Aufenthalt im „Hotel Palazzo Salis“ in Soglio, das im südwestlichsten Zipfel des Engadins liegt, im Tal zwischen dem Maloja-Pass und Chiavenna, fing er Feuer.Hier gab es statt einer Lobby einen Waffensaal. Die ganze Einrichtung atmete einen Hauch von Rittertum. Dergleichen war nach Rilkes Geschmack. Er hielt es für standesgemäß und kokettierte mit der Behauptung, von kärntnerischem Adel abzustammen. Ein Schloss ganz für sich allein fand er nach einiger Zeit auch. Das heißt: Er nannte es Schloss. Eigentlich handelte es sich um einen der vielen Wehrtürme, die im Wallis herumstanden.Wo Sie einen Garten wie zu Rilkes Zeiten findenDamit ist die letzte Station dieses künstlerisch-literarischen Streifzugs durch die Schweiz erreicht. Und eine Region, die bisher erfreulicherweise von den Massen gemieden wird. Der Wehrturm von Muzot nahe des Städtchens Sierre, wo das Wallis französischsprachig zu werden beginnt, bietet sich in seinem großen Garten, in dem Rilke einst Rosen zog, fast noch genauso dar wie vor 100 Jahren.Nach seinem Tod am 29. Dezember 1926 fiel der Wehrturm an die Schweizer Familie Reinhart zurück, die ihn für Rilke erworben hatte; er wird heute privat genutzt. Dafür gibt es jetzt ein originelles Rilke-Museum in Sierre, das auf spielerische Weise dazu einlädt, sich auf Rilkes Schreibstrategien und nicht zuletzt seine deutsch-französische Zweisprachigkeit einzulassen. In Muzot bei Sierre kann man gut nachvollziehen, dass Rilke hier in einem wahren Schaffensrausch innerhalb weniger Wochen 1922 seine „Duineser Elegien“ vollendet und seine letzte Gedichtsammlung, die „Sonette an Orpheus“, geschrieben hat.Wäre er ein Dichter vom Format Richard Wagners gewesen, hätte er, wie der Meister von Bayreuth, vielleicht über dem Eingang zu seinem „Schloss“ den Spruch anbringen lassen: „Hier, wo mein Wähnen Frieden fand, Wahnfried sei dies Haus von mir benannt.“ Denn seinen Frieden fand Rilke im walliser Muzot. Aber Rilke war eben ein Jahrhundertlyriker, und so wählte er einen anderen Sinnspruch. Nicht für sein Haus. Für sein Grab.Es befindet sich wenige Kilometer weiter ostwärts, an das Kirchlein von Raron geschmiegt. Ein Wehrturm steht auch hier ganz in der Nähe auf dem Berg, von dem man weit ins untere Wallis blickt, bis nach Frankreich. Es handelt sich um die spektakulärste Ruhestätte, die je ein deutschsprachiger Dichter gefunden hat.Und in die Grabplatte ist eingemeißelt sein letztes Gedicht, über dessen Sinn bis heute gerätselt wird. Es lautet: „Rose, oh reiner Widerspruch, Lust, / Niemandes Schlaf zu sein unter soviel Lidern“. Es konnte wohl nur in der Schweiz entstehen. Tipps und Informationen:Wie kommt man hin? Von den großen deutschen Airports fliegen mehrmals täglich Maschinen nach Zürich. Von dort aus sollte man alles mit dem Zug ansteuern, denn die Schweiz hat eines der dichtesten Verkehrsnetze Europas und die Bahnen sind sehr pünktlich. Die Fahrt vom Zürcher Hauptbahnhof durch den St-Gotthard-Tunnel nach Lugano im Tessin dauert beispielsweise nur zwei Stunden. Zu kleineren Orten wie Sils bei St. Moritz oder von dort nach Soglio nimmt man das Postauto (so heißt der Postbus in der Schweiz). Reizvoll für die Fahrt von St. Moritz ins Wallis ist der Glacier Express durch 91 Tunnel und über 291 Brücken. Nach sieben Stunden ist man in Brig und steigt dort um nach Sierre (sbb.ch; glacierexpress.ch).Wo wohnt man gut? In Zürich ist das prächtige „Baur au Lac“, eröffnet 1844 direkt am Zürichsee, die erste Adresse; neben deutschen Künstlern waren hier auch Stars wie Audrey Hepburn oder Österreichs Kaiserin Sisi zu Gast; Doppelzimmer ab 1350 Euro (bauraulac.ch). Ein schönes Standquartier im Tessin ist das „Arthotel Riposo“ in Ascona unterhalb des Monte Verità: Der Familienbetrieb war 2024 Hotel des Jahres in der Schweiz, die individuell gestalteten Zimmer im modernisierten Tessiner Bauernstil sind die reinste Wohlfühloase; Doppelzimmer ab 460 Euro (hotelriposo.ch). Das „Waldhaus“ in Sils Maria im Engadin wird seit 1908 von derselben Familie geführt und ist auf wunderbare Weise altmodisch-gemütlich, man fühlt sich in ein Grandhotel der Belle Époque versetzt, Doppelzimmer ab 435 Euro (hotel-waldhaus.ch).Was sollte man sehen? Das Thomas-Mann-Archiv in der ETH in Zürich widmet dem großen Autor die Dauerausstellung „Im Schreiben eingerichtet“, in deren Zentrum Manns berühmter Schreibtisch, seine Privatbibliothek und persönliche Gegenstände stehen, der Eintritt ist frei (tma.ethz.ch/ausstellung.html). Die Fondazione Monte Verità in Ascona zeigt die Geschichte und die Künstler, die diesen Ort geprägt haben, Eintritt frei (monteverita.org). Im Museo Hermann Hesse in Montagnola werden Werk und Wesen des Schriftstellers in einer Dauerausstellung beleuchtet, hinzu kommen Sonderausstellungen und Lesungen, Eintritt: zehn Franken (hessemontagnola.ch). Das Nietzsche-Haus in Sils zeigt Leben und Werk Friedrich Nietzsches, die Sonderschau „Wieder nach dem Engadin hindurchgerettet“ betrachtet Nietzsche als Reisenden, sie startet am 14. Juni, Eintritt: zehn Franken (nietzschehaus.ch). Im Rilke-Museum in Sierre ermöglicht die Dauerausstellung einen sinnlichen und interaktiven Rundgang durch die Welt des Künstlers, Eintritt: zehn Franken (fondationrilke.ch/de). Einen Spaziergang vom Museum entfernt liegt Schloss Muzot in den Weinbergen von Veyras, wo Rilke seine letzten Jahre verbrachte, eine Besichtigung der Innenräume ist nicht möglich.Weitere Infos: myswitzerland.com; zuerich.com; engadin.ch; ticino.ch/de; valais.ch/deDie Teilnahme an der Reise wurde unterstützt von Schweiz Tourismus. Unsere Standards der Transparenz und journalistischen Unabhängigkeit finden Sie unter go2.as/unabhaengigkeit