Kai Havertz war einigermaßen verblüfft, als ihm beim Treffen mit den Medienvertretern nach dem Spiel in Houston ein Zeugnis ausgestellt wurde, das höchstens mit der Note ausreichend minus versehen war. Er sei zwar als doppelter Torschütze zur Stelle gewesen, ansonsten habe man aber nicht viel von ihm gesehen, eröffnete ein Reporter die Gesprächsrunde. Ob dieser Einstieg bloß etwas verunglückt oder ein Exempel jenes kritischen Journalismus war, den die Demokratie braucht, wurde nicht weiter diskutiert. Havertz, kein Typ für spontane Temperamentsanfälle, nahm die Bemerkung mit einer milden Protestnote zur Kenntnis. „Fand ich nicht“, sagte er, bevor er die Unterhaltung mit ein paar allgemeinen Worten zum Spiel fortsetzte.
Wirtz und Havertz bei der Fußball-WM: Das unverzichtbare Duo von der Insel
Um bei der WM erfolgreich zu sein, ist die deutsche Nationalmannschaft auf Kai Havertz und Florian Wirtz angewiesen.














