DIE ZEIT: Wissen Sie noch, wie es sich 2022 anfühlte, als Sie in der Vorrunde der Weltmeisterschaft rausgeflogen sind?

Kai Havertz: Ja. Die WM in Katar war für uns als Team und für mich persönlich alles andere als erfolgreich. Inzwischen ist eine andere Energie in unserer Mannschaft. Ich war mir schnell sicher, dass es dieses Jahr besser wird.

ZEIT: Nun hat Deutschland nach Siegen gegen Curaçao und die Elfenbeinküste erstmals seit zwölf Jahren eine WM-Vorrunde überstanden.

Havertz: Wir wussten, dass wir in der Pflicht sind, nicht schon wieder früh zu scheitern. Wir sind Deutschland. Jetzt fängt das Turnier aber eigentlich erst an.