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WM 2026: Weltmeister Argentinien zwischen Messi und Milei Argentinien ist Titelverteidiger, trotzdem herrscht Unruhe. Denn während Lionel Messi auf seine letzte WM zusteuert, streitet das Land über die Zukunft des Fußballs. Auslöser sind Pläne von Präsident Milei.

Benedikt Paetzholdt 16.06.2026 - 18:53 Uhr Quelle: Tagesspiegel Artikel anhörenWandbild von Lionel Messi: Volksheld in Argentinien. Foto: IMAGO/ZUMA PressBerlin. Wenn in der Nacht zu Mittwoch deutscher Zeit (3 Uhr) Titelverteidiger Argentinien mit dem Spiel gegen Algerien in die WM startet, sind die Erwartungen im Land eher zwiespältig. „Auf der einen Seite bist du als amtierender Weltmeister Mitfavorit. Auf der anderen Seite ist dieser Tage einmal mehr der typische argentinische Pessimismus zu spüren“, sagt Wolfgang Muno, Inhaber des Lehrstuhls für Vergleichende Regierungslehre in Rostock und ausgewiesener Argentinien-Experte.Dieser Pessimismus bezieht sich zum einen auf die zu erwartenden Leistungen auf dem Platz. Lionel Messi ist inzwischen 38 Jahre alt, war zuletzt verletzt. Und seine Leistungen bei Inter Miami in der Major League Soccer sind schwer vergleichbar mit früheren Jahren, als er das Spiel des FC Barcelona lenkte.Kritik an Mileis PrivatisierungsplänenDamit verbunden herrscht aber auch ein gewisser Pessimismus, was die Ablenkung von den Alltagssorgen angeht. „Wenn sie gewinnen, gibt es einen kleinen Wirtschaftsboom. Wenn sie verlieren, wird es noch schlimmer“, umschreibt Muno den Zusammenhang der WM und der wirtschaftlichen Situation. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt