PfadnavigationHomeSportFußballWMMarcelo BielsaWie das merkwürdigste Portrait dieser WM entstandStand: 17:36 UhrLesedauer: 2 MinutenUruguay stolpert zum Auftakt über Saudi-Arabien und kommt über ein 1:1 nicht hinaus. In der zweiten Hälfte waren die Urus zwar kurz davor, das Spiel zu drehen, scheiterten aber immer wieder an Saudi-Arabiens Torwart. Die Highlights im Video.Bei der Fußball-WM werden alle Spieler und Trainer zum offiziellen Fotoshooting gebeten. Vielen macht das Spaß, einem nicht: Uruguays Trainer Marcelo Bielsa. Spitzname: der Verrückte.Die teils bizarre Show rund um den Profifußball ist Marcelo Bielsa fremd. Der kauzige Argentinier würde am liebsten nur seine uruguayische Mannschaft trainieren und im Spiel betreuen. Doch während der WM muss der Startrainer mitunter auch Dinge tun, die ihm komplett widerstreben – so wie das offizielle Fotoshooting des Weltverbands Fifa.Durchgeführt wird es von der Foto-Agentur Getty Images. Alle Spieler und Trainer werden zum Portrait gebeten. Vielen macht es sichtlich Spaß, sie üben sich in etlichen Gesten, posieren freudestrahlend. Nicht Bielsa, der für das merkwürdigste Portrait-Foto dieser WM sorgt. Auf seinem Bild blickt der 70-Jährige demonstrativ nach unten, statt in die Kamera zu lächeln oder zumindest zu schauen. Die Bilder davon wurden im Internet reichlich kommentiert.„Ich muss dafür keine Erklärungen machen“, sagte Bielsa darauf angesprochen nach dem enttäuschenden 1:1 zum Auftakt der Uruguayer in Miami gegen Saudi-Arabien: „Ich bin kein Model.“ „Ich muss dafür keine Erklärungen machen“, sagte Bielsa darauf angesprochen nach dem enttäuschenden 1:1 zum Auftakt der Uruguayer in Miami gegen Saudi-Arabien: „Ich bin kein Model.“ Als er die Frage eigentlich schon beantwortet hatte, kam der sichtlich verständnislose Bielsa wenig später noch einmal auf das Thema zurück. „Soll ich auch noch erklären, warum ich die Leute nicht anschaue, die mit mir in dem Moment sprechen?“, sagte Bielsa, den Blick nach unten gerichtet: „Wir haben keine Verpflichtungen, uns als Model zu verhalten. Ich habe nichts falsch gemacht.“Lesen Sie auchBielsa ist für seine wenig offene Kommunikation bekannt. Am liebsten würde er nur über Fußball sprechen – und auch das tut er meist sehr eigenwillig. Der extrem taktikversessene Coach wird deswegen auch „El Loco“ genannt, der Verrückte. Wenn im Fußball eine Mannschaft aus elf Robotern bestehen würde, würde er „jedes Spiel gewinnen“, sagte der Trainer, der 2004 mit Argentinien Olympiasieger wurde, einmal. Lesen Sie auchWegen seiner Fachkenntnis wird er von anderen Trainern wie Pep Guardiola verehrt, doch innerhalb der uruguayischen Nationalmannschaft soll es Probleme mit Bielsa geben. Das Remis zum Auftakt hat seine Position nicht gerade gestärkt. SUF mit dpa
WM 2026, Marcelo Bielsa: Wie das merkwürdigste Portrait dieser WM entstand - WELT
Bei der Fußball-WM werden alle Spieler und Trainer zum offiziellen Fotoshooting gebeten. Vielen macht das Spaß, einem nicht: Uruguays Trainer Marcelo Bielsa. Spitzname: der Verrückte.











