Nach Scheinwahlen: China rollt für Myanmars Machthaber den roten Teppich aus
Chinas Staatschef Xi Jinping hofiert Myanmars General Min Aung Hlaing. Er will damit vor allem seine strategischen Interessen im südwestlichen Nachbarland absichern.
Xi Jinping (l.) und Min Aung Hlaing in der Großen Halle des Volkes in Peking am 16. Juni
Lintao Zhang/Pool Getty/ap/dpa
Das Kalkül von Myanmars Putschführer Min Aung Hlaing könnte aufgehen. Nach den von der Junta des Bürgerkriegslandes durchgeführten Scheinwahlen zum Jahreswechsel ließ sich der General im April zum Staatspräsidenten küren. Mit dieser vermeintlichen Legitimation absolviert er nun Staatsbesuche, um die Isolation seines international sanktionierten Regimes zu verringern.












