Um Johann Sebastian Bach zu spielen, seien seine Hände leider immer zu groß gewesen, erzählte Abdullah Ibrahim einmal. Und selbst dem gewaltigsten Konzertflügel zeigten seine Finger mit ihrer Spannbreite schnell die Grenzen auf. Wenn Ibrahim am Klavier saß, in den letzten Jahrzehnten immer öfter als Solist, schien jegliche Idee von räumlichen und zeitlichen Limits bloß zu stören.