Marc Cucurella kam nicht an Roberto Carlos Lopes vorbei. Der Rucksack war einfach zu breit. Lopes, genannt Pico, stand vor den Journalisten, die ihn wieder nach seiner Geschichte fragten, die jetzt noch mehr Leute kennen werden. Wie ihn der damalige Trainer der Kapverden 2018 über die Business-Plattform „Linkedin“ anschrieb, ob er nicht Lust hätte, Nationalspieler zu werden. Lopes’ Vater stammte von den Kapverden. Er ignorierte die Nachricht aber monatelang, weil sie auf Portugiesisch verfasst war und er sie für Spam hielt. Lopes ist in Irland geboren, er spricht Englisch mit so starkem irischem Akzent, dass er ohne aufzufallen „Molly Malone“ in einem Dubliner Pub singen könnte. Er verteidigt immer noch für die Shamrock Rovers.