PfadnavigationHomePanoramaEmpörung in PolenÄrztin soll mehr als 30 menschliche Föten im Garten vergraben haben – Justiz wirft ihr „Tests“ vorStand: 07:47 UhrLesedauer: 2 MinutenQuelle: Doris Heimann/dpaAuf dem Grundstück einer polnischen Ärztin haben Ermittler mehr als 34 vergrabene Föten entdeckt. Die Frau wurde festgenommen, sie bestreitet die Vorwürfe. Wie sie an die Föten gelangte, ist unklar.Nach dem Fund von mehr als 30 menschlichen Föten im Garten ihres früheren Wohnhauses ist in Polen eine Ärztin in Gewahrsam genommen worden. Es bestehe der Verdacht, dass die Pathologin in ihrem ehemaligen Garten 34 Föten vergraben und für Experimente verwendet habe, erklärte ein Sprecher der örtlichen Staatsanwaltschaft am Montag. Der 57-Jährigen drohen demnach bis zu zwölf Jahre Haft.Neben Leichenschändung wird der Ärztin laut Staatsanwaltschaft zudem unsachgemäße Abfallentsorgung und die Entsorgung von Gefahrgut an einem nicht dafür vorgesehenen Ort zur Last gelegt.Lesen Sie auchDie Staatsanwaltschaft im Südosten Polens war vergangene Woche auf den Fall gestoßen, nachdem bei Bauarbeiten in dem südöstlich gelegenen Dorf Lutoryz menschliche Überreste sowie medizinischer Abfall entdeckt worden waren. Bei einer großangelegten Durchsuchung des Geländes wurden anschließend die 34 vergrabenen Föten freigelegt. Die Ärztin wurde daraufhin am Freitag festgenommen und für die Dauer von drei Monaten in Untersuchungshaft genommen.Nach Verlesung der Anklagepunkte bekannte sich die Ärztin nicht schuldig. Sie gab jedoch an, „die auf ihrem Grundstück gefundenen menschlichen Föten sowie weitere medizinische Abfälle selbst dorthin gebracht und vergraben zu haben“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Journalisten. Die Identität der Föten muss demnach noch geklärt werden. Zudem ist unklar, ob die Frau allein handelte.Der Fall hat im traditionell katholischen Polen für viel Wirbel gesorgt. Viele Menschen fragen sich, wie die Medizinerin in dem Land mit einem der strengsten Abtreibungsgesetze Europas überhaupt an Föten gelangen konnte.Lesen Sie auchDem Justizsprecher zufolge wurden die Föten von der Frau „für Tests“ verwendet. Demnach gibt es aber bislang keine Hinweise darauf, dass die Ärztin durch illegale Abtreibungen in ihren Besitz gelangte. Der Sender Eska berichtete unter Berufung auf ungenannte Quellen, dass die Pathologin die Föten während der Coronapandemie aus dem Krankenhaus in Rzeszow entwendet habe, um zu Hause Tests an ihnen vorzunehmen.Lesen Sie auchPolen hat eines der strengsten Abtreibungsgesetze in Europa. Nur in Fällen von Vergewaltigung, Inzest oder bei Gefahr für Leben oder Gesundheit der Frau dürfen Ärzte einen Abbruch vornehmen.AFP/nw
Polen: Ärztin soll mehr als 30 menschliche Föten im Garten vergraben haben – Justiz wirft ihr „Tests“ vor - WELT
Auf dem Grundstück einer polnischen Ärztin haben Ermittler mehr als 34 vergrabene Föten entdeckt. Die Frau wurde festgenommen, sie bestreitet die Vorwürfe. Wie sie an die Föten gelangte, ist unklar.










