Bauarbeiter sind in dem polnischen Dorf Lutoryz vergangene Wochen auf menschliche Überreste in einem Garten gestoßen. Bei einer groß angelegten Durchsuchung des Geländes wurden anschließend 34 vergrabene Föten freigelegt. Nun hat die Polizei eine Ärztin in Gewahrsam genommen. Ihr wird vorgeworfen, die Föten für Experimente genutzt und in ihrem ehemaligen Garten vergraben zu haben.
Neben Leichenschändung wird der Ärztin laut Staatsanwaltschaft zudem unsachgemäße Abfallentsorgung und die Entsorgung von Gefahrgut an einem nicht dafür vorgesehenen Ort zur Last gelegt. Der 57-Jährigen drohen demnach bis zu zwölf Jahre Haft.Nach Verlesung der Anklagepunkte bekannte sich die Ärztin nicht schuldig. Sie gab jedoch an, »die auf ihrem Grundstück gefundenen menschlichen Föten sowie weitere medizinische Abfälle selbst dorthin gebracht und vergraben zu haben«, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Journalisten. Die Identität der Föten muss demnach noch geklärt werden. Zudem ist unklar, ob die Frau allein handelte.
Dem Justizsprecher zufolge wurden die Föten von der Frau »für Tests« verwendet. Demnach gibt es aber bislang keine Hinweise darauf, dass die Ärztin illegale Abtreibungen durchgeführt haben könnte. Der Sender Eska berichtete unter Berufung auf ungenannte Quellen, dass die Pathologin die Föten während der Coronapandemie aus dem Krankenhaus in Rzeszow entwendet habe, um zu Hause Tests an ihnen vorzunehmen.










