Polen : 34 Föten im Garten vergraben – Ärztin in Gewahrsam15.06.2026, 17:52Lesezeit: 2 Min.Die Pathologin wird verdächtigt, die menschlichen Föten für Experimente verwendet zu haben. Sie wurden während Bauarbeiten am ehemaligen Wohnhaus der Ärztin entdeckt. Nun drohen ihr bis zu zwölf Jahre Haft.Nach dem Fund von mehr als 30 menschlichen Föten im Garten ihres früheren Wohnhauses ist in Polen eine Ärztin in Gewahrsam genommen worden. Es bestehe der Verdacht, dass die Pathologin in ihrem ehemaligen Garten 34 Föten vergraben und für Experimente verwendet habe, erklärte ein Sprecher der örtlichen Staatsanwaltschaft am Montag. Der 57-Jährigen drohen demnach bis zu zwölf Jahre Haft.Neben Leichenschändung wird der Ärztin laut Staatsanwaltschaft zudem unsachgemäße Abfallentsorgung und die Entsorgung von Gefahrgut an einem nicht dafür vorgesehenen Ort zur Last gelegt.Die Staatsanwaltschaft im Südosten Polens war vergangene Woche auf den Fall gestoßen, nachdem bei Bauarbeiten in dem südöstlich gelegenen Dorf Lutoryz menschliche Überreste sowie medizinischer Abfall entdeckt worden waren. Bei einer großangelegten Durchsuchung des Geländes wurden anschließend die 34 vergrabenen Föten freigelegt. Die Ärztin wurde daraufhin am Freitag festgenommen und für die Dauer von drei Monaten in Untersuchungshaft genommen.Gestand, Föten vergraben zu habenNach Verlesung der Anklagepunkte bekannte sich die Ärztin nicht schuldig. Sie gab jedoch an, „die auf ihrem Grundstück gefundenen menschlichen Föten sowie weitere medizinische Abfälle selbst dorthin gebracht und vergraben zu haben“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Journalisten. Die Identität der Föten muss demnach noch geklärt werden. Zudem ist unklar, ob die Frau allein handelte.Der Fall hat im traditionell katholischen Polen für viel Wirbel gesorgt. Viele Menschen fragen sich, wie die Medizinerin in dem Land mit einem der strengsten Abtreibungsgesetze Europas überhaupt an Föten gelangen konnte.Dem Justizsprecher zufolge wurden die Föten von der Frau „für Tests“ verwendet. Demnach gibt es aber bislang keine Hinweise darauf, dass die Ärztin durch illegale Abtreibungen in ihren Besitz gelangte. Der Sender Eska berichtete unter Berufung auf ungenannte Quellen, dass die Pathologin die Föten während der Coronapandemie aus dem Krankenhaus in Rzeszow entwendet habe, um zu Hause Tests an ihnen vorzunehmen.
34 Föten in Polen vergraben: Ärztin in Untersuchungshaft
Die Pathologin wird verdächtigt, die menschlichen Föten für Experimente verwendet zu haben. Sie wurden während Bauarbeiten am ehemaligen Wohnhaus der Ärztin entdeckt. Nun drohen ihr bis zu zwölf Jahre Haft.










