Für fast eine Milliarde Dollar verkaufte Maex Ament sein Unternehmen Taulia einst an SAP. Nun bekommt er Kapital für das nächste Finanz-Start-up – was wieder eine auffällige Nähe zu den Produkten des Softwarekonzerns hat.
16.06.2026, 07.06 Uhr
Gruppenbild mit Topfpflanze: Die Causa Prima-Gründer Maex Ament, Philip Stanislaus, Henrik Gebbing (v.l.)
Maex Ament (50) ist einer der erfolgreichsten deutschen Seriengründer, auch wenn sein Name weitgehend unbekannt sein dürfte: Er baute einst das Finanz-Start-up Taulia mit auf, das später an den Softwarekonzern SAP verkauft wurde – wohl zu einer Firmenbewertung von knapp einer Milliarde Dollar. Später gründete und leitete Ament die Kryptofirma Centrifuge, lange ein großer Hoffnungsträger der Branche. Jetzt ist er wieder im Umfeld von SAP aktiv.
Und zwar mit einem neuen Fintech-Projekt. Mit Causa Prima will er die Zahlungen zwischen Firmen per Agenten vereinfachen. „Wenn ein Lieferant sein Geld früher erhalten will, verhandelt er oft über das Zahlungsziel – auf der anderen Seite ist der Auftraggeber bereit früher zu zahlen, will dafür aber einen Rabatt“, sagt Henrik Gebbing (36), der Causa Prima mit Ament und Philip Stanislaus (37) gegründet hat. Auch die Mitgründer kommen aus der Start-up-Welt: Gebbing hat etwa zuvor das Kryptounternehmen Finoa geleitet.











