Israel und das Iran-Abkommen: Nicht unser Kriegsende

Das Iran-USA-Abkommen fällt in den israelischen Wahlkampf. Premierminister Netanjahu steht unter Beschuss und kündigt an, im Libanon weiterzukämpfen.

Am Samstag protestierten Menschen in Jerusalem gegen die Kämpfe in Gaza und im Westjordanland

Mostafa Alkharouf/AA/imago

In Israel herrscht Wahlkampf. Noch vor Ende Oktober sollen seine Staatsbürger eine neue Regierung wählen. In diese Phase fällt nun die Absichtserklärung, die USA und Iran am Ende dieser Woche im der Schweiz unterschreiben wollen. Große Teile der Opposition, von links bis rechts, haben dazu eine klare Meinung. Sie sehen Premierminister Benjamin Netanjahu als Mitschuldigen an diesem aus ihrer Sicht für Israel schlechten Abkommen.