Aus den historischen Quellen lässt sich nicht mehr präzise rekonstruieren, wann und zu welchem Anlass Rudi Völler die Formulierung von den „Gurus und Ex-Gurus“ erstmals unters Volk gebracht hat. In der Forschung ist auch umstritten, ob Völler möglicherweise „Gurus und Ex-Spieler“ sagen wollte und also ehemalige Fußballprofis meinte, die ihre Weisheiten im Namen von TV-Sendern verbreiten; oder ob er bewusst zwischen Gurus und Ex-Gurus unterschieden hat, also zwischen aktuellen und ehemaligen Fernsehexperten. Als gewiss gilt immerhin, dass Rudi Völler einen sischerlisch zu großen Teil seines Lebens damit verbringen musste, sich über Gurus und Ex-Gurus zu ärgern. So wie er sich jetzt auch wieder fürschterlisch aufregen musste, bei seiner fünften Weltmeisterschaft in seiner dritten Funktion, über Thomas Müller und vor allem über Jürgen Klopp.
Kommentar zu TV-Kritik: Klopp hat Nagelsmann einen Gefallen getan
WM 2026: Durch Klopps verbalen Ausrutscher steht der Bundestrainer plötzlich als ausgleichender Kommunikator da – und hat wertvolle Zeit gewonnen.










