Als sich neulich die Mitglieder des Luftfahrt-Weltverbandes IATA zu ihrer Jahrestagung in Rio de Janeiro trafen, war Francisco Gomes Neto eine Botschaft besonders wichtig. Sein Arbeitgeber, der brasilianische Flugzeughersteller Embraer, habe in 25 Jahren 20 neue Flugzeugmodelle gestartet und entwickelt. Und alle seien pünktlich und im Rahmen des vorgesehenen Budgets fertig geworden, was in der von vielen Verspätungen geplagten Branche eher die Ausnahme ist. „Das kann kein anderer“, sagte Gomes Neto daher nicht ganz zu Unrecht.