Der chinesische Robotikhersteller Deep Robotics hat seinen autonomen vierbeinigen Roboter Lynx S10 so modifiziert, dass er auch unter extremen Wetterbedingungen funktioniert und sich autonom in unberechenbaren Geländeformationen aus Schmelzwasser, Schnee und Eis bewegen kann. Das Unternehmen hat den Roboter in einer Arktisexpedition getestet, bei der er auch Eisschollen autonom bewältigen musste.
Der Lynx S10 besitzt in der Standardausstattung vier Beine, an die vier Räder befestigt sind. Mit dieser Kombination kann der Roboter zwischen Laufen und Fahren umschalten und je nach Untergrund die vorteilhafteste Bewegungsart auswählen. Für die Bewältigung extremer Geländebedingungen wie in der Arktis reicht das jedoch nicht. Denn der Roboter könnte bei den wechselnden Untergründen zwischen Eis, Schnee und Schmelzwasserpfützen mit seinen Rädern stecken bleiben.
Die Ingenieure von Deep Robotics haben deshalb die Räder durch große biomimetische Pfoten ersetzt, die an denen von Eisbären angelehnt sind. Die Pfoten ermöglichen durch ihre Breite eine bessere Gewichtsverteilung auf eine größere Fläche und verhindern das Einsinken etwa in weichem Schnee. Die künstlichen Pfoten sind zusätzlich mit einer rutschfesten Oberfläche und integrierten Steigeisen in Form von Krallen versehen, die eine bessere Traktion auf hartem Eis ermöglichen.












