Das chinesische Robotikunternehmen Deep Robotics unterstützt mit seinem vierbeinigen Roboterhund Lynx M20, der zusätzlich mit Rädern ausgestattet ist, Feldbeobachtungen und die Verhaltensforschung tibetischer Antilopen. Dies geht aus einem Post auf X hervor. Die Herden, die mit ihren neugeborenen Kälbern zwischen Juli und September in das Naturschutzgebiet Serling Tso im autonomen Gebiet Tibet in 4700 m Höhe zurückkehren, bewegen sich dabei in schwierigen Geländeformationen. Der M20 ist für extreme Umgebungen ausgelegt und kann sich durch seinen geräuscharmen Betrieb den Tieren nähern.

Wissenschaftliche Wildtierbeobachtungen erweisen sich als schwierig, denn die Tiere bewegen sich mitunter in nur schwierig zugänglichen Lebensräumen unter wechselnden klimatischen Bedingungen. Das trifft vor allem auf Hochgebirgslagen zu, in denen sich die tibetischen Antilopen im Naturschutzgebiet bewegen.

Um belastbare Daten über die Antilopen zu erlangen, müssen die Beobachtungen dicht an der Herde erfolgen. Das ist aber bei den scheuen Tieren nur schwer möglich. Ein Ansatz war es, einen X30-Roboter von Deep Robotics als Antilope getarnt direkt in die Herde zu integrieren. Allerdings handelte es sich dabei um einen vierbeinigen Roboter, der durch diesen Fortbewegungsmechanismus viel Strom benötigt, was sich als unpraktikabel herausgestellt hat.