Sind wir nicht alle ein bisschen Al McWhiggin? Bald kommt „Toy Story 5“ ins Kino. Zeit, an den Antihelden aus dem Klassiker „Toy Story 2“ zu denken.

In seinem Apartment im 23. Stock sitzt Al McWhiggin auf der Couch und versiegelt Spielzeug. Vor ihm: eine Vitrine voll Originalverpackungen aus den Fünfzigern, Erstausgaben, Sammlerstücke. Daneben: eine Tüte Cheeze Doodles. Im Fernsehen läuft Wrestling. McWhiggin trägt einen verfleckten Bademantel, dazu Tag-Bartwuchs und die feuchte Verzweiflung eines Mannes, der seit Wochen niemanden mehr berührt hat.

Tagsüber tritt er im selben Apartment in einem Hühnerkostüm vor die Kamera und brüllt die Werbung für seine Spielzeug-Lagerhalle „Al’s Toy Barn“ in die amerikanischen Wohnzimmer. So sah 1999 der Albtraum aus, vor dem Pixar warnen wollte: Das passiert, wenn du Spielzeug nicht mehr bespielst, sondern verkaufst und einsargst.

Heute heißt der Albtraum Labubu – und er ist Volkssport.

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