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Kommentar: Warum Steinbrücks AfD-Strategie bedenkenswert ist Der frühere SPD-Finanzminister will der AfD mit „roten Linien“ begegnen und sie damit entzaubern. Sein Vorschlag mag riskant sein. Es gibt aber gute Gründe, die Idee ernsthaft zu prüfen.
Dietmar Neuerer 14.06.2026 - 16:01 Uhr Artikel anhörenPeer Steinbrück: Von 2005 bis 2009 war er Bundesfinanzminister und Vizekanzler unter Angela Merkel. Foto: IMAGO/HMB-MediaPeer Steinbrück bringt es auf den Punkt: Der bisherige Umgang mit der AfD hat die Partei kaum geschwächt. Im Gegenteil. Seit ihrer Gründung im Frühjahr 2013 hat die Partei in der Bevölkerung deutlich an Zustimmung gewonnen.In Umfragen eilen die Rechtspopulisten von einem Höchstwert zum nächsten, bei Wahlen streicht die Partei große Erfolge ein. Bei den Landtagswahlen im Herbst in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern könnte es starke Zugewinne der AfD geben. Im schlechtesten aller Szenarien könnte die Partei sogar einen Ministerpräsidenten stellen und damit die politische Statik auf Bundesebene gefährlich ins Rutschen bringen.Denn was hat die Brandmauer bislang gebracht, etwa der Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU, der eine Zusammenarbeit mit der AfD ausschließt? Die AfD wurde nicht entzaubert. Und es wurde mit der Brandmauer nicht verhindert, dass Millionen Wähler zu den Rechtspopulisten abwandern.Deshalb ist es höchste Zeit, die eigene Strategie gründlich zu hinterfragen. Dafür wirbt der Sozialdemokrat Steinbrück, nicht mehr und nicht weniger. Der Reiz seines Ansatzes liegt auf der Hand. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt









