Sogenannte „Ghost Jobs“ sind keine Seltenheit mehr. Dabei handelt es sich um Stellenanzeigen, hinter denen sich keine echte offene Position verbirgt. Für Bewerber:innen, die Zeit in eine Bewerbung investieren, dann aber keine Antwort erhalten, kann dieses Phänomen sehr frustrierend sein. Wie Fast Company berichtet, haben Gesetzgeber:innen des Bundesstaates New York kürzlich einen Gesetzentwurf eingereicht, der gegen diese Praxis vorgehen soll. Für den Fall, dass Gouverneurin Kathy Hochul das Gesetz unterzeichnet, müssen Unternehmen bei der Veröffentlichung einer Stelle angeben, wann sie diese besetzen wollen und die Anzeige spätestens zwei Wochen nach der Einstellung entfernen. Andernfalls droht eine Geldstrafe.Anzeige

Falsche Stellenanzeigen nehmen zu

Der Arbeitsmarkt macht es Bewerber:innen derzeit nicht leicht. Das gilt besonders für junge Akademiker:innen. Laut einer Langzeitanalyse der Karriereplattform Stepstone müssen Hochschulabsolvent:innen unter 30 im Schnitt 40 Bewerbungen verschicken, um zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Pro Bewerbung werden durchschnittlich sieben Stunden investiert. Entsprechend groß ist die Frustration, wenn man nicht einmal eine Antwort erhält. Dass Bewerber:innen zunehmend mit Betrüger:innen konkurrieren, die KI-Tools nutzen, um sich als ideale Kandidat:innen auszugeben, kommt erschwerend hinzu.