Stand: 14.06.2026 • 04:06 Uhr
Die Bedingungen bei der Drei-Länder-WM sind extrem: von tropisch-feuchter Hitze in den US-Südstaaten bis hin zu Höhenlagen in Mexiko. Wie geht der Körper mit Hitzestress um?
Von Katharina Ditschke und Leila Boucheligua, SWR
Seit ihrer Ankunft im WM-Quartier in North Carolina bei gut 30 Grad Celsius heißt es für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft: akklimatisieren. Forschende erwarten, dass jedes vierte Spiel unter gefährlichen Hitzebedingungen stattfinden wird. Das geht aus Daten der internationalen Forschungsinitiative World Weather Attribution (WWA) hervor, die untersucht, wie stark der Klimawandel einzelne Extremwetterereignisse beeinflusst.
Tim Meyer - Vorsitzender beim Medizinischen Komitee der UEFA und bis 2023 langjähriger Teamarzt beim DFB - erwartet für die diesjährige WM eine höhere Hitzebelastung als zur Winter-WM in Katar und der letzten EM in Deutschland: "Es wird eine ganze Menge Spiele in der Hitze geben. Das liegt einerseits daran, dass Mexiko und zumindest die südlichen USA in einem Klimagebiet sind, wo die Temperatur zu dieser Zeit des Jahres hoch ist. Das liegt aber auch daran, dass viele Spiele am Nachmittag gespielt werden, um im europäischen Abendprogramm laufen zu können", erklärt Meyer im Wissenschaftsmagazin 3sat nano.












