Bremer Jobcenter-Chef muss gehen: Zu kreativ mit den Finanzen

Das Bremer Jobcenter leistet sich einen „Kreativraum“ für die Mitarbeitenden für 900.000 Euro. Nun wurde der Geschäftsführer abberufen.

Draußen funktional, drinnen kreativ: Das Jobcenter Bremen-Mitte

Eckhard Stengel/Imago

Eine turbulente Woche für das Bremer Jobcenter: Am Sonntag war bekannt geworden, dass einem langjährigen Mitarbeiter fristlos gekündigt wurde, nachdem er sich in einer ZDF-Dokumentation abfällig über Leis­tungs­emp­fän­ge­r:in­nen geäußert hatte. Fünf Tage später, am Freitag, muss nun auch sein Chef, Jobcenter-Geschäftsführer Thorsten Spinn, seinen Hut nehmen. Ein kausaler Zusammenhang zwischen beiden Fällen besteht aber offenbar nicht.