Anleger gehen mit der SpaceX-Aktie ins Risiko, die beteiligten Investmentbanken nicht: Beim größten Börsengang aller Zeiten klingeln die Kassen von Morgan Stanley, JP Morgan und einigen anderen so laut wie lange nicht.

12.06.2026, 15.17 Uhr

Nicht von dieser Welt: Morgan Stanley und anderen Investmentbanken winken satte Profite

Am Hauptsitz von Goldman Sachs in New York schmücken Attrappen von Raketen die Lobby. Bei Morgan Stanley begrüßt ein riesiges Wandbild des Mars die Besucher im Eingangsbereich. Bei der Bank of America ließ eine Lichtinstallation die Spitze des eigenen Büroturms als Reminiszenz an eine Rakete erstrahlen. JP-Morgan-CEO Jamie Dimon (70) umschmeichelte den Billionär in spe Elon Musk (54) als „Edison unserer Zeit“. Dessen Raketenunternehmen SpaceX gibt am Freitag zum US-Börsenstart erstmals öffentlich gehandelte Aktien aus. Es ist der größte Börsengang aller Zeiten – und die größten Investmentbanken sind „ready for takeoff“. Seit Wochen arbeiten Heerscharen von Bänkern aus insgesamt 22 Geldhäusern an dem Deal, jetzt ist es so weit.

Nach dem Börsengang von SpaceX wird das Vermögen von Elon Musk die Billionen-Dollar-Grenze überschreiten