Migrations-Referendum in der Schweiz: Auch Deutsche unerwünscht

Am Sonntag stimmen die Schweizer ab, ob ihr Land seine Bevölkerungszahl begrenzen soll. Die rechte Initiative führt dafür auch ökologische Argumente an.

Volksabstimmung in der Schweiz: die Rechte „SVP“ will die Zuwanderung deckeln

Urs Flueeler/keystne/dpa

dpa/taz | Die Themen Asyl und Migration werden in der Schweiz wie in vielen Ländern heftig diskutiert. Angeheizt wird die Debatte wie überall von rechten Populisten, die Ausländer für alle möglichen Probleme verantwortlich machen: für zu hohe Mieten, zu volle Züge, zu lange Staus, zu viel Kriminalität. In der Schweiz hat die rechtspopulistische Schweizer Volkspartei (SVP) zum wiederholten Mal eine landesweite Volksabstimmung durchgesetzt: Am Sonntag entscheiden die Schweizer, ob die Einwohnerzahl des Landes via Verfassung begrenzt werden soll. Das könnte auch Auswirkungen auf Deutsche haben.