Die Dramaturgie beim Fifa-Kongress Ende April in Vancouver folgt einer klar aufsteigenden Linie. Superlativ für Superlativ feiert sich Gianni Infantino als Zampano des Weltfußballs. Er verkündet, dass Iran auf jeden Fall an der WM teilnehmen wird, Krieg hin, Krieg her. Er lässt sich für eine Rekordzahl feiern: Bis zu 14 Milliarden Dollar, so stellt er es in Aussicht, will sein Weltverband im kommenden Vier-Jahres-Zyklus an Einnahmen einstreichen. Aber dann, zur Überraschung aller, folgt erst der eigentliche Höhepunkt: der Moment, in dem ein profaner Fußballverwalter aus den Schweizer Alpen in die Geschichtsbücher eingehen will.
Was kann Fifa-Präsident Gianni Infantino noch stoppen? Seine Hybris – und die Justiz
Der Fifa-Präsident schwingt sich zum Alleinherrscher über den Weltfußball auf. Eine Beweisaufnahme.
Infantino verkündet 14 Milliarden Dollar Einnahmen für den nächsten Fifa-Zyklus und bestätigt Irans WM-Teilnahme unabhängig vom Kriegszustand. Die Entscheidung demonstriert seinen Anspruch, Fußball als globale Institution über geopolitische Konflikte zu positionieren.














