Der 49-Jährige, der am Donnerstag hingerichtet werden sollte, war wegen des Mordes an zwei Menschen bei einem Raubüberfall im Jahr 1998 zum Tode verurteilt worden. Ein US-Bundesrichter untersagte am Dienstag das Anwenden von Stickstoff zum Vollstrecken des Todesurteils und erklärte die Methode für verfassungswidrig grausam.Der im Südosten der USA gelegene Bundesstaat Alabama legte daraufhin beim Obersten Gerichtshof per Eilantrag Berufung ein – die dieser nun ablehnte. Die Hinrichtung per Stickstoff-Inhalation haben Experten der Uno in der Vergangenheit als Form von Folter kritisiert.
In diesem Jahr wurden in den Vereinigten Staaten bislang 15 Todesurteile vollstreckt – acht in Florida, vier in Texas, zwei in Oklahoma und eine in Arizona. Im vergangenen Jahr waren 47 Menschen hingerichtet worden – die höchste Zahl seit 2009.Die in vielen Ländern geächtete Todesstrafe ist in 23 der 50 US-Bundesstaaten abgeschafft worden. In drei weiteren gilt ein Moratorium. US-Präsident Donald Trump ist ein Befürworter der Todesstrafe. Das Justizministerium erklärte im April, die Todesstrafe für Schwerverbrecher auf Bundesebene ausweiten zu wollen. Dabei sollen als neue Hinrichtungsmethoden unter anderem Erschießungskommandos eingesetzt werden.











