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Technologie: Chiphersteller Infineon macht sich fit für den KI-Boom Der Dax-Konzern bereitet sich auf ein dauerhaft starkes Geschäft vor und verdoppelt die Kapazität in Dresden. Anleger wetten darauf, dass die Expansion die Marge nach oben treibt.

Joachim Hofer 12.06.2026 - 07:36 Uhr Artikel anhörenNeue Infineon-Fabrik in Dresden: Höherer Umsatz, steigende Marge. Foto: Getty ImagesDresden. Der Chiphersteller Infineon stellt sich auf einen lang anhaltenden Boom im Geschäft mit Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) ein. „Es gibt einen klaren Bedarf, die Rechenkapazitäten auszubauen“, sagte Produktionsvorstand Alexander Gorski vor Reportern in Dresden. Die KI-Rechenzentren seien konstant hoch ausgelastet.„Eine KI-Blase ist nicht zu erkennen“, ergänzte der Manager. „Die Investitionen in Rechenzentren sind real.“Wegen des starken KI-Geschäfts hat Vorstandschef Jochen Hanebeck Anfang Mai die Prognose für das bis zum 30. September laufende Geschäftsjahr angehoben. Hanebeck rechnet jetzt mit einem Umsatzplus von rund zehn Prozent, zuvor waren es fünf Prozent.Die operative Marge werde etwa 20 Prozent betragen. Zuvor hatte Hanebeck von einem hohen Zehnerprozentbereich gesprochen. Der Auftragsbestand sei im Vergleich zum Vorjahr um ein Viertel auf 25 Milliarden Euro angewachsen, sagte Hanebeck bei der Vorlage der Quartalszahlen. Die Bestellungen reichten inzwischen weit ins nächste Geschäftsjahr hinein. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt